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Unterliga: Die Unterliga ist zurück

Nachdem die Eliteliga/Landesliga mit dem gemeinsamen Grunddurchgang bereits begonnen hat, kommt auch die Unterliga aus der Sommerpause zurück. Auch die Teams der dritthöchsten Spielklasse gehen unter besonderen Vorzeichen in die neue Saison. Auch hier wirft der STEHV traditionell einen Blick auf die Teams und unterzieht diese einem Check. Sechs Vereine gehen in die neue Spielzeit.

M-Rast Wölfe Zeltweg:

Wirft man einen Blick auf die letzte Saison der Wölfe, so kann man durchaus zufrieden einen Blick in den Rückspiegel werfen. Im Grunddurchgang konnte man mit den Landesliga-Teams gut mithalten und tolle Leistungen abrufen. Die Zwischenrunde hat man schließlich auf dem 1. Platz beendet und so kam man letztlich ins Finale. Das entscheidende Spiel wurde allerdings aufgrund von Covid-19 und den Beschlüssen der Bundesregierung abgesagt. „Das war zu diesem Zeitpunkt natürlich die absolut richtige Entscheidung,“ zeigt sich Obmann Thomas Reiter verständnisvoll. Das Sommertraining der Wölfe musste zur Gänze abgesagt werden. „Die Vorbereitung am Eis wurde durch Corona nicht beeinflusst, wir konnten alle Trainings wie geplant unter den geforderten Auflagen des Verbandes bzw. des Sportzentrums durchführen,“ meint Thomas Reiter. Aufgrund der Abgänge von Marco Kuntze und Stefan Stolz ist das Ziel für die kommende Saison das Erreichen der Top 4 im Grunddurchgang, also den Einzug in die Playoffs. Der Obmann des Wolfsrudels ist sich auch dessen bewusst, dass man in eine besondere Saison geht: „Das Wichtigste in dieser Saison ist, aufgrund der derzeitigen Situation, die Gesundheit aller Akteure. Desweiteren wird viel Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten gefordert sein.

Trainer: Florian Kernbichler

Zugänge: Haller Thomas , Söllner Dennis, Müller Michael,, Einödhofer Hermann

Abgänge: Kuntze Marco, Stolz Stefan

Bergerbauer Warriors: 

Mit dem Erreichen des Finales wurde das Ziel bei den Bergerbauer Warriors mehr als erfüllt. Dass man die Serie gegen die M-Rast Wölfe aus Zeltweg in der Serie zwischenzeitlich ausgleichen konnte, übertraf jedoch jeden Wunsch. Wie bereits erwähnt musste das 3. Finalspiel aufgrund der Covid-Maßnahmen abgesagt werden. Auch bei den Warriors herrscht kein Zweifel darüber, dass es die richtige Entscheidung war. Durch die anhaltenden und ständig wechselnden Anforderungen und Maßnahmen ist natürlich auch bei den Warriors wenig Planungssicherheit vorhanden. Auch Fragen über die Finanzierung und Durchführbarkeit eines Ligabetriebs haben die Bergerbauer Warriors ständig begleitet. Die Ziele für die kommende Saison sind klar: „Mit unserem Warriors Spirit von Partie zu Partie Spaß am Sport und Spiel zu haben. Außerdem wollen wir natürlich verletzungsfrei bleiben und  gesund die nächsten Monate gemeinsam am Eis verbringen,“ meint Christian Kohlhuber, Obmann der Warriors und fügt hinzu: „Die Absage des 3. Finalspiels hat gezeigt, dass es von heute auf morgen aus sein kann. Als Kontaktsportart mit mehreren Teilnehmern müssen wir jederzeit damit rechnen, dass es unsere Sportart treffen kann.“

Trainer: Christian Krenn

Zugänge: Gerhard Katholnig, Manuel Kaiser

Abgänge: –

Ice Park Rangers:

Die Ice Park Rangers aus Langenwang hatten sehr viele ups and Downs welche sich im Halbfinale bemerkbar machten. Dadurch haben sich die Warriors am Ende verdient durchgesetzt. „Leider hatten wir auch das Wetter nicht auf unserer Seite und mussten sehr viele Trainings auf heimischem Eis absagen da das Eis auf Grund des Wetters nicht bespielbar war,“ verweist Rangers-Trainer Sascha Milchrahm auf die Umstände der Niederlage.
Corona hatte auf die Vorbereitung nicht viel Einfluss da diese die Spieler hauptsächlich für sich selbst nutzen. Für den Verein war es eine riesen Herausforderung da wir auf Grund der „Corona-Pandemie“ die Eislaufplatz-Abbauarbeiten nicht vollständig durchführen konnten und in diesem Zusammenhang stark von den Regierungsmaßnahmen abhängig waren. Für den Aufbau der Anlage war wieder ein starkes Kollektiv vorhanden. „Diese Arbeiten schweißen zusammen und zurecht können wir behaupten eine Familie zu sein,“ sieht Sascha Milchrahm die positiven Seiten der Corona-Krise. Das Hauptziel ist die Qualifizierung für die PLAY-OFFS. „Ich bin mir aber sicher das wir Heuer wieder für die eine oder andere Überraschung sorgen können,“ gibt sich Milchrahm zuversichtlich.
Trainer: Sascha Milchrahm
Zugänge: –
Abgänge: Florian & Lukas Geineder

Ice Pirates Krieglach: 

Die Ice Pirates Krieglach blicken auf eine überragende Saison zurück. Im Finale musste man sich lediglich den Mondi Sharks geschlagen geben. Aufgrund der sehr ausgeglichenen Bezirksliga hätte man wohl nicht damit gerechnet. Das Trainingslager in diesem Jahr musste coronabedingt abgesagt werden. Allerdings konnte man die geplanten Eistrainings in Kapfenberg nachholen, sodass zumindest eine halbwegs normale Vorbereitung durchgeführt werden konnte. „Da wir in die Unterliga aufsteigen mussten gehen wir ohne Erwartungen in die neue Saison! Wir hoffen natürlich die eine oder andere Überraschung zu schaffen,“ gibt Siegfried Eisenhofer, Obmann der Ice Pirates Krieglach die Devise vor und fügt hinzu: Die Saison wird aufgrund Corona natürlich sehr speziell und wir hoffen das die Saison ohne größere Vorkommnisse zu Ende gespielt werden kann!“ Mit dieser Ansicht steht er nicht alleine da.

Trainer: Erwin Rosspaintner

Zugänge: –

Abgänge: –

HC Mondi Sharks:

„Für uns ist die Saison gut verlaufen, haben keine schlimmen Verletzungen davongetragen. Sportlich haben wir besser abgeschnitten als gedacht – leider konnten wir nicht allzu viel feiern,“ lässt Markus Bärnthaler, Obmann der Mondi Sharks die vergangene Saison revue passieren. Corona war während der letzten Monate kein Thema und hat die Mannschaft auch nicht beeinflusst. So wie alle Teams hoffen natürlich auch die Mondi Sharks, dass die letzte Saison zu Ende gespielt werden kann. Was sind allerdings die Ziele für die kommende Saison? “ Wir wollen im Mittelfeld mitspielen und eventuell auch einmal einen Favoriten ärgern,“ gibt Markus Bärnthaler die Zielsetzung für die neue Saison vor.

Trainer: Markus Bärnthaler/Helmut Kranz

Zugänge: Jürgen Lux, Markus Amann, Andre Grabenbagger

Abgänge: –

Golden Miners:

Bei den Golden Miners wussten man von Anfang an, dass die Saison 2019/2020 herausfordernd sein wird. Unter anderem auch, weil Spiele gegen Mannschaften der Landesliga am Plan standen. „Wir wussten aber auch, dass wir viel aus der Saison mitnehmen können. Als Universitätsmannschaft ist es natürlich immer eine Herausforderung die Verfügbarkeit der Spieler mit einzuplanen. Die meisten Teams waren uns durch ihre langjährige Erfahrung um Einiges voraus und traten mit eingespielten Linien auf, etwas was wir nicht konnten. Das war mitunter eine der größten Schwierigkeiten mit der wir zu kämpfen hatten, sagt Jacob Kopeinig von den Golden Miners.

Die Richtlinien und Verordnungen betreffen klarerweise alle Mannschaften gleichermaßen. Die Miners haben aber zusätzlich zu den Informationen und Leitfäden, die vom STEHV gekommen sind auch jene der Universität berücksichtigen müssen. Der gesamte Vorstand der Mannschaft hat sich sehr bemüht und viel Arbeit in die Umsetzung eines passenden Systems für die Trainings und die Spiele gesteckt. Die Corona-Zeit hat den Miners aber genauso Chancen geboten. „Sie hat uns Zeit gegeben uns innerhalb der Mannschaft besser kennen zu lernen. Wir haben gemeinsam im Zuge einen Team-Buildings ein gemütliches Wochenende in Kärnten verbracht und starten damit gestärkt und geschlossen voller Motivation in die kommende Saison,“ gibt Kopeinig zu bedenken. Direkt nach unserem Team-Building Wochenende, Mitte September, hatten die Golden Miners das erste Training. Seit dem die Miners den Trainingsbetrieb für die neue Saison wieder aufgenommen haben setzt man man die erarbeitete Strategien und Taktiken in die Praxis um. „Unser Ziel ist es in die Play-Offs zu kommen, um dort jeden Schritt zu setzen damit wir ganz oben mitmischen können,“ meint Kopeinig zu den Zielen der neuen Saison.

Trainer: Maximilian Sturm

Zugänge: –

Abgänge: –

Für den STEHV,
Dominik Hana
Foto: C STEHV/Helmut Huppmann

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