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Gebietsliga: Drei Ausstiege vor der neuen Saison
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Bezirksliga: Wer holt sich in der Bezirksliga den Titel?

An diesem Wochenende starten gleich drei Ligen in die Meisterschaft. Neben der Unterliga und der Gebietsliga geht es auch für die Teams in der Bezirksliga richtig los. Vor dem Saisonstart hoffen natürlich alle, dass die Saison zu Ende gespielt wird. Der STEHV wirft auch in diesem Jahr einen Blick auf die Teams und schaut auf die Spielzeit 2020/2021 voraus. Wer wird sich nach den Mondi Sharks im Vorjahr den Meistertitel in der Bezirksliga sichern? Doch eines ist im Vorfeld klar: Über dem gesamten Spielbetrieb des STEHV schwebt das Damoklesschwert des Saisonabbruches. Durch Corona wird es eine wackelige Saison werden, denn man wird nicht voraussehen können ob in der nächsten Runde noch gespielt werden kann. 

Area 53 Gunners:

Spielerisch konnten die Area 53 Gunners in der vergangenen Saison sehr viel Erfahrung sammeln. Die Gunners hoffen, dass diese Erfahrung auch für die kommende Spielzeit hilfreich sein wird. „Die Spiele gegen die Landesligisten werden aber trotz der klaren Ergebnisse ganz sicher das Highlight unserer Vereinskarriere bleiben,“ meint Michael Brandner, Obmann der Area 53 Gunners. Eigentlich wäre ein Trainingslager im Ausland geplant gewesen. Eigentlich – denn das Coronavirus hat den Gunners einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch Vorbereitungsspiele wurden unterlassen. „Sicher ist das nicht positiv für den Saisonstart aber wir werden hoffentlich schnell und gut in den Wettbewerb finden. Der Vorstand hat natürlich mehr Arbeit bezüglich Sponsoring und Präventationsmaßnahmen, wichtig ist das wir zu Ende spielen können,“ sagt Brandner vor dem Saisonstart. Was die Ziele angeht, so würde man gerne einen Playoffplatz erspielen. Bei den Derbys gegen Torpedo Trofaiach wird darüber hinaus sehr viel Brisanz vorhanden sein. Doch Michael Brandner´s größter Wunsch ist es, wenn „unsere Cracks die vorige Saison ausgelassen haben wieder retour kommen.“  Covid ist natürlich auch bei den Gunners im Hinterkopf. Man hofft, dass alle Mannschaften zu Ende spielen können und alle gesund bleiben.

Trainer: Stefan Ritzinger

Zugänge: Jörg Stolz

Abgänge –

Sajowitz Devils:

Die vergangene Saison war etwas durchwachsen. Den Grunddurchgang hatten die Sajowitz Devils unter Kontrolle. Die Teufel haben bis zum Play Off die Tabelle angeführt und hatten eigentlich große Erwartungen für die Finalspiele. „Leider hatten wir mit einigen Verletzten und auch berufsbedingten Ausfällen leider den Kürzeren gezogen und konnten die Konstanz der Vorrunden nicht in das Play Off mitnehmen,“ sagt Michael Lach von den Sajowitz Devils. Die Vorbereitung verlief den Umständen entsprechend reibungslos. Es konnte trainiert und das ein oder andere Vorbereitungsspiel absolviert werden. Noch ist alles auf Schiene und die Saison sollte starten. „Unsere Testspielpartner aus Wien haben da offensichtlich weniger Glück. Deren Saison wird aller Voraussicht nach kippen und aussetzen,“ weiß Michael Lach und fügt hinzu: „Natürlich hat unser Vorstand, vergleichsweise zu unseren bisherigen 23 Saisonen in einem Ligabetrieb, verhältnismäßig viel zu tun. Corona zwingt uns zu etlichen neuen Auflagen bei denen wir ab und zu den Durchblick verlieren, aber im Kollektiv und mit Zusammenarbeit der Behörden und sportlichen Organisationen alles gediegen vorbereiten konnten.“ Die Ziele für die neue Saison wurden bei den Devils ambitioniert formuliert. Man möchte vorne mitspielen und sofern man vom Verletzungspech verschont bleibt sogar um den Aufstieg in die Unterliga kämpfen.

Trainer: Christian Schakals

Zugänge: Carsten Gutfreund, Stefan Hofer, Christian Schakals

Abgänge: Otto Gracnar, Christoph Schaller, Claudio Stockner

Deutschfeistritz Flyers:

„Wir sind gut dabei gewesen sind dann gegen komplett andere Mondi Sharks, welche wir zweimal im Grunddurchgang überzeugend geschlagen haben sang und klanglos ausgeschieden,“ analysiert Reinhard Stampler von den Deutschfeistritz Flyers die abgelaufene Saison. Nun wird das Visier nach vorne gerichtet. Und zwar auf die Saison 2021/2021. Immerhin konnten die Flyers trotz der Umstände ein Spaßtrainingslager in Zell am See mit der Mannschaft von Peggau 2 abgehalten werden. Beinflusst wurde nur die Vereinskassa da ja in Deutschfeistritz kein Marktfest war und wahrscheinlich auch der Weihnachtsmarkt nicht stattfinden kann. Das schmerzt natürlich besonders. Die Rolle für die neue Saison ist bei den Deutschfeistritz Flyers jedenfalls klar definiert: „Wir sehen uns in der Aussenseiter Rolle, wenn man die Liga betrachtet ist mit den Sajowitz Devils für mich der Aufsteiger eigentlich schon vorprogrammiert ! Ziel muss es im Eishockey immer sein in die Play Offs zu kommen,“ meint Reinhard Stampler.

Trainer: Bastian Glettler

Zugänge: Manuel Palzer, Alexander Bauer, Matteo Pross

Abgänge: Christoph Mauer, Oleg Rust, Thomas Lackner

R.U.M. Kapfenberg:

Aus Sicht der R.U.M. Kapfenberg ist die letzte Saison ist nicht wirklich nach Wunsch verlaufen. Die Gründe hierfür sind schnell auf den Punkt gebracht. „Durch berufliche und verletzungsbedingte Ausfälle einiger Spieler und vor allem der Wechsel von Patrick Huppmann zu den Kapfenberger Kängurus konnten wir nicht wirklich mit den anderen Mannschaften mithalten,“ meint Karl Leifert, Obmann von R.U.M. Kapfenberg.

Trotz ungewissheit ob diese Saison überhaupt gespielt wird und die späte Planung der Liga konnten die R.U.M. doch noch eine positive Nachricht vermelden: Wir konnten einen neuen Hauptsponsor gewinnen,TPD Brunner Gmbh und Taxi-Zentrale Kapfenberg.Daher auch die Namensänderung von „Blue Wings“ zu „R.U.M. Wings,“ erklärt Karl Leifert. Das Ziel für die kommende Saison sind jedenfalls die Playoffs und hoffen, dass die Saison ohne Schwierigkeiten (Corona) abläuft.

Trainer: Klaus Valland

Zugänge: Manuel Wendler

Abgänge: Kothgasser, Kräutler, Günther

St. Peterer Haie:

Die letzte Saison verlief ganz nach dem Geschmack der St. Peterer Haie. „Es ist eigentlich genauso gelaufen, wie wir es uns erhofft haben. Wir hatten das Ziel, ins Halbfinale zu kommen und das haben wir geschafft. Von dem her hat das gut gepasst,“ zeigt sich Florian Lerchbacher, Teammanager der St. Peterer Haie zufrieden mit der abgelaufenen Spielzeit. Auch mit der Vorbereitung ist man zufrieden. Die Trainingsbeteiligung war groß. In dieser Woche gab es noch einmal ein Trainingslager, wo die Mannschaft auf die kommende Saison und auf die kommenden Aufgaben eingeschworen wurde. Auch Spieler aus dem eigenen Nachwuchs kommen nach und zeigen sich laut Florian Lerchbacher sehr motiviert: „Natürlich war die Vorbereitung aufgrund der Corona-Maßnahmen aufwendiger. Aber rein sportlich gesehen war das nicht so tragisch.“ In dieser Saison möchte man ins Halbfinale der Playoffs. Doch Florian Lerchbacher weiß: „Es wird natürlich heuer sehr schwer werden, weil die Liga in meinen Augen stärker geworden ist. Wir werden aber trotzdem schauen, dass wir das Ziel erreichen.“

Trainer: David Maier

Zugänge: –

Abgänge: –

Torpedo Trofaiach:

Die Torpedos aus Trofaiach hatten in der vergangenen Saison mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Das war auch ein Mitgrund dafür, weshalb die Ergebnisse nicht immer gepasst haben. „Es war aber soweit in Ordnung. Es war unsere erste Saison in der Bezirksliga,“ sagt Kurt Grabmayr, Obmann der Torpedos. Die Vorbereitungen verlief den Umständen entsprechend normal. Trofaiach hat zwei Testspiele absolviert Auch Trainingseinheiten konnten ohne Komplikationen abgehalten werden. „Leider ist das Inlinehockey im Sommer flachgefallen. Aber sonst konnten wir uns ganz normal vorbereiten,“ zeigt sich Grabmayr zufrieden. Er fügt allerdings hinzu: „Leider ist die Kabinen-Situation in Leoben nicht optimal. Da sehe ich ein Problem, wenn viele Spieler sich in einer Kabine befinden.“ In der kommenden Saison möchten die Torpedos aus Trofaiach sich im Mittelfeld einpendeln. Vor der Saison hat man auch den Kader erweitern können. Das erste Spiel absolvieren die Torpedos am Sonntag um 19:00 gegen R.M.U. Kapfenberg.

Trainer: Kurt Grabmayr, Jürgen Morgenstern, Martin Birolt

Zugänge: –

Abgänge: Wolfgang Rennhofer

Für den STEHV,

Dominik Hana

Foto: C STEHV/Helmut Huppmann

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