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Gebietsliga: Zwei Newcomer für die Gebietsliga

Als letzte Liga des steirischen Eishockeyverbandes startet auch die Gebietsliga in die Saison 2018/19. Die Murkanadier gehen als Titelverteidiger in das Rennen.

Zunächst wird der Grunddurchgang in einer Gruppe ausgetragen. Anschließend wird es ein Play-off mit Viertelfinale, Semifinale und Finale geben. Das Halbfinale wird in einem best of three ausgetragen, ebenso wie das Finale. Für die Mannschaften Plätzen 5-8 wird die Saison frühzeitig zu Ende gehen. Mit den Turnout Hurricanes aus Zeltweg und den Black Eagles Bruck kann die Gebietsliga zwei neue Vereine begrüßen.

EC Murkanadier:

Die Murkanadier konnten in der Saison 2018/19 den Meistertitel in der Gebietsliga feiern. Dabei geriet man in der Finalserie gegen die Hornets zunächst in Rückstand. Doch die Murkanadier bewiesen große Moral und holten sich am Ende mit zwei Siegen in Folge den Meisterteller. Nach der Feier wird der Fokus allerdings jetzt auf die neue Saison gerichtet. Die Ziele werden in diesem Jahr definitiv nicht kleiner sein. Das erste Spiel absolvieren die Murkanadier am 2. November zu Hause gegen die Ice Pirates Bruck/Mur.

Hornets:

Die letzte Saison gestaltete sich für die Hornets anfangs sehr schwierig, erst ab Jänner performte sehr stark. „Leider hat sich das Finale sehr weit rausgezogen und wir waren im 3 Finalmatch nur mehr 10 Spieler,“ blickt Matthias Moik auf die letzte Spielzeit zurück. Die Vorbereitung lief wie jedes Jahr. Seit Mitte September trainiert man einmal wöchentlich. Das Ziel für die neue Saison ist auf jeden Fall das Finale. Die erste Bewährungsprobe haben die Hornets am 2. November vor sich, wenn sie bei den Greenhorns gastieren.

EC Bluepoint Ice Pirates Bruck/Mur:

Als amtierender Meister in die Saison gestartet wurden die Ice Pirates im gesamten Grunddurchgang der Favoritenrolle gerecht und wurden auch Grunddurchgangssieger.  In den Play-offs fiehlen dann einige Leistungsträger aus (die Doppelbelastung Gebietsliga, Stadtliga Frohnleiten war wohl ausschlaggebend für etliche Verletzungen) und so scheiterten die Ice Pirates im Halbfinale in drei Spielen mit letztlich einem Tor Unterschied, was aber zugleich das Saisonende bedeutete. Wie jedes Jahr stehen die Piraten seit September regelmäßig am Eis. Das Mindestmaß ist ein Platz in den Playoffs… Erklärtes Ziel das Finale!  Umso mehr freut es mich das 2 ehemalige Piraten wieder mit uns segeln…  Gründungsmitglied Steve Kühberger wird nach langjähriger Pause wieder seinen Posten als Verteidiger einnehmen…  Und der 2te Neuzugang ist ebenfalls schon im Piratendress aufgelaufen… Vor 10 Jahren mit knapp 13 ist Carsten Gutfreund zum ersten Mal zu uns gestoßen… Und nun ein Jahrzehnt später schnürt er erneut seine Schlittschuhe für die Piraten… 

EC Minka Black Knights:

Die letzte Saison verlief für die Black Knights nicht wirklich nach Plan. Nach einem nicht wirklich optimalen Start in die Saison, wo man einige Spiele knapp und teilweise mit Pech verloren hatte war es zum Ende des Grunddurchgangs nicht mehr möglich, die fehlenden Punkte auf einen Playoffplatz gut zu machen Somit war die Saison für die Black Knightsbereits mit Anfang Februar zu Ende. Die Vorbereitung verlief bis jetzt gut, die Mannschafft ist motiviert und brennt darauf in den Miesterschaftsbetrieb einzusteigen. Grundsätzlich ist das Ziel wie alle Jahre eine verletzungsfreie und lustige Saison zu absolvieren. Das Ziel für die Saison ist trotzdem das Erreichen des Playoffs, wobei man ehrlicherweise sagen muss das man heuer auf Grund der enorm stark gewordenen Liga sicher in einer Außenseiterrolle ist.

Black Eagles/Bruck Mur:

Die Black Eagles haben letztes Jahr an einer privat organisierten Liga (OEHL) teilgenommen und nach anfänglichen Erfolgen verlief die Saison leider nicht nach Wunsch. Während der Vorbereitungsphase konnte man noch nicht wirklich etwas über das Leistungsvermögen der Mannschaft sagen. „Bis jetzt läuft meiner Meinung nach aber alles sehr gut,“ gibt sich Albert Baumgartner von den Black Eagles optimistisch. „Da wir das erste Jahr in die Gebietsliga einsteigen, werden wir uns das ganze mal anschauen. Unser Ziel wäre ein Platz im Mittelfeld der Liga. Wir sind sehr gespannt auf das Niveau in der Gebietsliga und hoffen für die eine oder andere Überraschung sorgen zu können,“ fügt Baumgartner hinzu.

Bergerbauer Warriors II:

In der letzten Saison hatten die Bergerbauer Warriors erstmals zwei Mannschaften zur Verfügung. In der Unterliga kamen die Warriors bis zum Halbfinale. Die zweite Mannschaft war in der Gebietsliga jedoch chancenlos. Nach dem Grunddurchgang stand man punktelos am Tabellenende. 19 erzielten Treffern standen 102 Gegentreffer gegenüber. Dieses Jahr geht es darum, in der Gebietsliga konkurrenzfähiger zu werden.

Greenhorns:

In der letzten Saison landeten die Greenhorns im Grunddurchgang auf dem dritten Tabellenplatz. Anschließend sweepte man die Hornets aus der Saison, ehe man sich im Finale den Ice Pirates Bruck/Mur beugen musste. Die Greenhorns werden wieder auf die Dienste von Michael Zach zählen, der in der Offensive der Schlüsselspieler war. Er erzielte allein im Grunddurchgang 29 Tore in der letzten Saison und steuerte zudem acht Assists bei. Auch im Powerplay und im Penalty Killing zählte man zur Ligaspitze. Gute Voraussetzungen also für die Saison 2019/20? Der erste Prüfstein für die Greenhorns werden die Hornets am 2. November sein.

Turnout Hurricanes:

Neben den Black Eagles sind die Turnout Hurricanes der zweite Neuling in der Gebietsliga. In der letzten Saison spielten die Eagles noch in der OEHL und sind dort im Halbfinale an Torpedo Trofaiach gescheitert. Zunächst gastiert man bei den Bergerbauer Warriors. Anschließend bekommt man es mit den Ice Pirates und den Murkanadiern zu tun. Kein einfaches Auftaktprogramm also für die Turnout Hurricanes.

Für den STEHV

Dominik Hana

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