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Eliteliga: Nichts zu holen für die Gastmannschaften

c STEHV/Helmut Huppmann

 

An diesem Wochenende konnten in der Eliteliga nur die Heimteams jubeln. Die Kings gewinnen im Sechs-Punkte-Spiel gegen Weiz, Kapfenberg setzt sich mit dem Sieg über Frohnleiten weiter an der Spitze ab und der ATSE kann das Formtief der Zeltweger noch weiter verschärfen.

 

Hart erkämpfter Sieg für Kapfenberg

Frohnleiten plante nach dem Sieg gegen Zeltweg die nächste Sensation gegen den haushohen Favoriten aus Kapfenberg. Doch der KSV zeigte, dass man nicht umsonst an der Tabellenspitze steht und man das Maß aller Dinge ist. Ohne Sascha Sudnikiewicz, der aus beruflichen Gründen verhindert war musste Frohnleiten in der 6. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Patrick Gaffal setzte sich im Powerplay durch. Doch davon ließ sich Frohnleiten nicht beeindrucken und konnte mit dem Ausgleichstreffer von Manuel Laritz antworten. Die Kängurus waren im ersten Abschnitt in numerischer Überlegenheit sichtlich in Torlaune. So auch in der 15. Minute, als sich Adrian Stühlinger nach Zusammenarbeit mit Kevin Placek und Dominik Wassermann ebenso in die Torschützenliste eintragen konnte. Das wollten die Panthers nicht einfach so auf sich sitzen lassen und stellten so im ersten Abschnitt noch den Gleichstand her. Im zweiten Abschnitt konnte sich kein Team so richtig absetzen. Jeweils ein Treffer auf beiden Seiten bedeutete viel Spannung im letzten Abschnitt. In den letzten 20 Minuten legte Frohnleiten in Person von Marco Scheriau erstmals in diesem Spiel vor. KSV-Coach Gerhard Puschnik stellte daraufhin auf zwei Sturmlinien um. Diese Umstellung brachte auch tatsächlich den gewünschten Erfolg, denn Kapfenberg drehte richtig auf und konnte mit vier Toren das Spiel für sich entscheiden. Es war ein hart erkämpfter 7:4 Sieg, wodurch sich Kapfenberg weiterhin an der Tabellenspitze behaupten kann.

 

Kings gewinnen Sechs-Punkte-Spiel

Der Sieg im Derby gegen Zeltweg bescherte den Kings das nötige Selbstvertrauen vor dem Spiel gegen Weiz. Die Bulls sind der direkte Konkurrent um einen Play-Off Platz. Die Bulls meldeten sich aber mit einem 6:2 Sieg gegen die Rattlesnakes und dem Punktgewinn gegen Kapfenberg wieder zurück. Die Gäste hatten in der 12. Minute das erste Wort, als sich Thomas Lamprecht im Powerlay durchsetzten konnte. Dies wollten die Hausherren nicht einfach so auf sich sitzen lassen und antworteten mit dem Ausgleichstreffer von Hannes Rohrer. Mit 1:1 ging es dann in den zweiten Abschnitt, wo die Kings so richtig aufdrehen konnten. Zunächst drehte Thomas Weißensteiner das Spiel zugunseten von Leoben, ehe eine Minute später Arno Groll den Zwei-Tore-Vorsprung herstellen konnte. Die Vorentscheidung in diesem Spiel lieferte Hannes Rohrer, der zugleich als Doppeltorschütze groß aufspielen konnte. Die Bulls setzten in der 30. Minute durch den Anschlusstreffer von Patrick Zierer wieder ein Lebenszeichen. Der letzte Abschnitt war allerdings wieder fest in der Hand der Kings. Niemand geringerer als die personifizierte Torgefahr Peter Mateicka meldete sich mit einem Doppelpack zu Wort und brachte so den klaren 6:2 Sieg der Kings in trockene Tücher.

 

Meister ringt Vizemeister nieder

Die Lions wollten sich ausgerechnet gegen Meister ATSE Graz für die Derby-Niederlage gegen die Lions rehabilitieren und darüber hinaus die dritte Niederlage in Folge vermeiden. Aktuell kämpfen die Löwen mit einem Formtief. Ganz im Gegensatz zu den Grazern, die zuletzt zwei Siege in Folge feiern konnten. Das „Battle of Champs“ sollte seinem Namen alle Ehre machen. Es war von Beginn an ein intensives und hoch attraktives Spiel. Die Zuseher im Merkur Eisstadion mussten sich lange Zeit gedulden, ehe sie den ersten Treffer bestaunen konnten. Genauer gesagt dauerte es bis zur 18. Minute, ehe Simon Dreymann nach einem sehenswerten Zusammenspiel mit Hannes Erlacher und Cory Krenz die Scheibe in die Maschen brachte. Diese knappe Führung brachten die Grazer auch in den zweiten Abschnitt mit. Im Mitteldrittel konnte der amtierende Meister der Eliteliga dann nachlegen. In Überzahl stellte Rene Wilding den Zwei-Tore-Vorsprung für die Grazer her. Die Freude über diesen Treffer war allerdings nicht von langer Dauer, denn nur wenige Sekunden später meldeten sich die Zeltweger mit dem Anschlusstor von Thomas Schiechl zurück. Es war ein Eishockeykrimi auf höchstem Niveau mit tollen Szenen und Chancen auf beiden Seiten. Die Entscheidung fiel in der 57. Minute, als Zeltweg eine Strafe kassierte und Manuel Brentner davon profitieren konnte. Am Ende gewinnt ATSE Graz in einem hochklassigen Spiel gegen Zeltweg mit 3:1. Beide Mannschaften sorgten dabei für Werbung für den steirischen Eishockey-Sport!

 

 

Die Ergebnisse im Überblick:

 

KSV Eishockey : Panthers Frohnleiten 7:4 (2:2|1:1|4:1)

Tore: 1:0 Gaffal P. (6./PP1) ; 1:1 Laritz M. (10.) ; 2:1 Stühlinger A. (15./PP1) ; 2:2 Gratzer D. (19./PP1) ; 3:2 Hoppl F. (31.) ; 3:3 Lehmann G. (33.) ; 3:4 Scheriau M. (41.) ; 4:4 Grüneis M. (44.) ; 5:4 Draschkowitz L. (45.) ; 6:4 Kravanja K. (49.) ; 7:4 Stühlinger A. (59./SH1)

 

LE Kings Leoben : EC Bulls Weiz 6:2 (1:1|3:1|2:0)

Tore: 0:1 Lamprecht T. (12./PP1) ; 1:1 Rohrer H. (16.) ; 2:1 Weißensteiner T. (23.) ; 3:1 Groll A. (24.) ; 4:1 Rohrer H. (27.) ; 4:2 Zierer P. (30.) ; 5:2 Mateicka P. (56.) ; 6:2 Mateicka P. (60./SH2)

 

ATSE Graz : EV Zeltweg Murtal Lions 3:1 (1:0|1:1|1:0)

Tore: 1:0 Dreymann S. (18.) ; 2:0 Wilding R. (27./PP1) ; 2:1 Schiechl T. (28.) ; 3:1 Brenter M. (57./PP1)

 

 

Für den STEHV,

Dominik Hana

 

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