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Eliteliga: Kapfenberg ist zurück

Nur noch wenige Tage sind es bis zum Saisonauftakt der Eliteliga. Bereits am kommenden Samstag starten die Teams der Eliteliga in die neue Saison. Auch in diesem Jahr wagt der STEHV eine Vorschau auf die kommende Spielzeit. 

Der Spielmodus: 2019/20 gehen fünf Vereine an den Start. Im Grunddurchgang wird in einer Gruppe mit einer doppelten Hin-und Rückrunde gespielt. Danach folgt ein Play Off mit Halbfinale und Finale im „best of five“. Sofern der Spielstand nach 60 Minuten unentschieden ist, wird eine „Sudden Victory Overtime geben“, welche im 3 gegen 3 ausgetragen wird. Wenn es in der Verlängerung zu keiner Entscheidung kommt, folgt ein Penaltyschießen. 

KSV Kapfenberg Eishockey

Die Kapfenberger haben während ihrer Ära in der Eliteliga die höchste steirische Spielklasse dominiert. In der abgelaufenen Saison wagten sie einen Ausflug in die ÖAHL und konnten dort ebenso einen Meistertitel einfahren. Besser hätte es nicht laufen können, zumal man den Grunddurchgang mit einem Gesamtscore von 116:32 für sich entscheiden konnte. Sowohl im Halbfinale als auch im Finale gab man kein Spiel ab. Lange war ungewiss, ob die Kapfenberger in die Eliteliga zurückkehren. Schließlich hat man doch den Entschluss gefasst, zu den Wurzeln zurückzukehren. Der Meisterkader der Vorsaison konnte gehalten werden. Die wichtigste Änderung bei den Kängurus ist die Tatsache, dass Kris Reinthaler sich fortan nur noch auf das Coaching fokussieren wird und seine Spielerkarriere damit beenden wird. Christian Hoppl wird Reinthaler als Assistenztrainer zur Seite stehen. Die Kapfenberger werden als haushohe Favoriten in die Saison 2019/20 gehen. Doch geschenkt wird den Kängurus garantiert nichts, wenngleich die spielerische Qualität auf ihrer Seite ist.

Trainer: Kris Reinthaler

Zugänge: Stefan Derler, Maximilian Ramsbacher

Abgänge: Mika Väärälä, Niki Zierer, Dominik Wassermann

EV Zeltweg Murtal Lions

In der letzten Saison kämpften sich die Lions in das Finale. Doch ATSE Graz schob den Zeltwegern kurz vor dem Ziel den Riegel vor und so blieb den Zeltlager Löwen „nur“ der Titel des Vizemeisters. Doch auch in Stunden der bitteren Niederlage rücken die Lions immer zusammen. Gilbert Kühn, Headcoach des Vizemeisters meinte, dass Zeltweg mehr als nur ein Verein sei. „Das Minimalziel mit dem Erreichen des Finales wurde erfüllt. Die dortige Niederlage gegen den Atse schmerzt noch immer,“ gibt Kühn zu. Aufgrund der guten Infrastruktur und der Tatsache, dass die Lions fast immer mit vier Linien trainieren konnten verlief die Vorbereitung sehr gut. Ziel ist ganz klar wieder das Finale, das es mit Kapfenberg in der Liga nicht einfacher wird ist auch klar. Außerdem haben mit Robert Rohrer und Florian Pfingstner zwei gestandene Verteidiger aus beruflichen Gründen ihre Karriere beendet. Das wiederum gibt uns die Möglichkeit junge Spiel aus der KM2 in die KM1 zu integrieren , was auch ganz klar die Vorgabe vom Verein ist,“ meint Kühn. Die Zeltweger werden auch in der kommenden Saison definitiv einer der großen Jäger von Kapfenberg sein.

Trainer: Gilbert Kühn:

Zugänge: Marco Quinz , Nico Goja 

Abgänge: Rohrer Robert, Florian Pfingstner,  Kike Leitsoni

ATSE Graz:

ATSE Graz geht als Titelverteidiger in die Saison 2019/20. „Wesentliche Weichen für diese tolle und erfolgreiche Saison sind erst kurz vor Start der neuen Saison gefallen. Es mussten einige Abgänge, sei es durch Auslandssemester, Umzug oder Vereinswechsel, kompensiert werden. Der erste Glücksfall war die Zusage von Rupert Strohmeier, der mit 26 Jahren und direkt in unser Jersey wechselt. Dazu kam dann auch Dominik Unverzagt von Klostersee aus der dritten deutschen Liga, der sein Auslandssemester in Graz verbrachte. Mit Seppi Innerkofler, Heimkehrer Andreas Meixner und David Tschelesnig vervollständigte sich der Kader,“ gab Sektionsleiter Klaus Turin Einblick in die Arbeit bei ATSE Graz.. Nach hervorragenden Leistungen im Grunddurchgang folgen Ups und Downs. Zu Weihnachten folgte der Trainerwechsel. Auf Martin Iberer folgte das Spielertrainerduo Jonas Schuller und Rupert Strohmeier. Mit einem kleinen Kader erreichte man wieder den 2. Platz. Auch in diesem Jahr absolvierte ATSE kein Vorbereitungsspiel. Allerdings können die Grazer auf einen zusammengespielten Kader bauen. Uns ist es sehr wichtig, dass die Mannschaft als solche funktioniert und harmoniert. Der Teamspirit war sicher für unsere Erfolge ein maßgebender Faktor. Natürlich wollen wir auch sportlich erfolgreich sein und die Qualität dafür ist auch vorhanden. Der Grunddurchgang spielt heuer mit 16 knackigen Partien sicher eine größere Rolle als in den Saisonen zuvor, in denen man noch über die Zwischenrunde etwas reparieren konnte. Somit gilt es einen guten Grunddurchgang zu spielen um sich für die Play Off zu qualifizieren bzw. eine gute Ausgangsbasis  zu schaffen und in den Play Offs kann alles passieren,“ fügte Turin hinzu.

Trainer: Jonas Schuller

Zugänge: Nikolaus Zierer, Michael Sani

Abgänge: Dominik Unverzagt, Thomas Meixner, Jan Maierhofer

EC Rattlesnakes Hart bei Graz

Nach der sehr erfolgreichen Saison 2019/20, in welcher die Rattlesnakes in einer fulminanten Serie die Bulls Weiz mit 2:1 in das Landesliga Playoff schickten, mussten sich die Klapperschlangen gegen Zeltweg im Halbfinale geschlagen geben. Die kommende Saison wird für die Shakes aufgrund einiger sehr schmerzhafter Abgänge eine sehr schwierige. Der Kader wurde nicht größer. So musste man Stammtorhüter und Rückhalt Nikolaus von Guggenberg sowie Top-Defender Stephan Brozovsky abgeben. „Dennoch ist das wieder eine Chance für unser Team, welches mit Abstand das jüngste in der Liga ist zu überraschen. Wir sehen uns definitiv als Außenseiter, verfügen aber durchaus über einen guten Speed im Team, welcher nicht zu unterschätzen sein wird. Mit einem starken Teamgefüge und Kampf um jeden Zentimeter ist es sicher möglich zu überraschen,“ gibt Florian Weihs die Marschroute vor. Das Ziel ist ein Platz unter den Top vier und somit das Halbfinale.

Trainer: Andreas Wanner

Zugänge: Mateo Nikolic, Maximilian Hohl, Jurica Bednjanec, Maksym Atamanchuk, Michael Juritsch

Abgänge: Stephan Brozovsky, Nikolaus von Guggenberg, Maximilian Lorber

Panthers Frohnleiten

Kein Stein blieb bei den Panthers während der Sommerpause auf dem anderen. Transfertechnisch hat sich in Frohnleiten einiges getan. So kann man mit Matthias Kaltenegger, Florian de Pauli und Luca Pichler sowohl defensiv als auch offensiv stark aufzeigen. Im Viertelfinale konnte man die Young Lions noch mit 2:1 in die Schranken weisen. Im Halbfinale war gegen dem Sweep gegen den späteren Meister ATSE Graz Endstation. Allerdings hielten die Panthers tapfer dagegen, zweimal zog die Mannschaft von Jürgen Bedits erst im Shootout bzw. in der Overtime den Kürzeren. Das erste Aufeinandertreffen konnte ATSE knapp mit 4:3 gewinnen. Man darf mit Spannung abwarten, welche Rolle die Raubkatzen in dieser Saison einnehmen werden.

Trainer: Jürgen Bedits

Zugänge: Matthias Kaltenegger, Florian de Pauli, Luca Pichler, Kevin Höfler, Patrick Zierer

Abgänge: Marco Quinz


Für den STEHV,

Dominik Hana

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