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Zwei Fliegen mit einer Klappe

Neben der Unterliga kommt ab dem kommenden Wochenende auch die Landesliga bzw. Unterliga aus den Startlöchern. Mit den Area 53 Gunners und den Golden Miners Leoben gibt es ab dieser Saison zwei neue Teams. Deshalb hat der STEHV die Teams einem Check unterzogen.

Neu ist ab der Spielzeit 2018/19 auch, dass die Landesliga und die Unterliga einen gemeinsamen Grunddurchgang austragen werden. Die ersten vier Teams qualifizieren sich für die Zwischenrunde der Landesliga, die als doppelte Hin-und Rückrunde ausgetragen wird. Die Teams auf den restlichen Plätzen spielen in der Zwischenrunde der Unterliga. In der Zwischenrunde werden die Positionen für das Halbfinale sowie Finale ausgespielt.

SPG Weiz/Hartberg:

Einige Änderungen hat es über den Sommer bei der Spielgemeinschaft Weiz/Hartberg gegeben. Mit Reinhard Friedl, Karin Oberbauer, Bettina Reiter, Miriam Niederleiter, Horst Strumberger und Mario Nistelberger konnte man neue Funktionäre und Unterstützungskräfte an Land ziehen. Auf der anderen Seite konnten wichtige Stützen wie Kapitän Markus Hasenhütl, Patrick und Michael Ortner sowie Goalie Robin Bauer gehalten werden. In der Vorbereitung setzte es gegen die Panthers Frohnleiten eine 2:7 Niederlage. Die Performance darf aber durchaus als gelungen angesehen werden. Am Samstag gibt es gegen die Bergerbauer Warriors das erste Heimspiel der Saison.

Trainer: Christian Hofmaier:

Zugänge: –

Abgänge: –

EV Zeltweg Murtal Lions II:

Bei den Young Lions steht bekanntermaßen die Weiterentwicklung junger Spieler im Fokus. Das war in der abgelaufenen Spielzeit in der Landesliga nicht anders. „Das Landesligateam der Zeltweger Löwen wird ja in erster Linie als Farmteam gesehen und so ist wieder das erklärte Ziel die Weiterentwicklung der jungen Spieler weiter zu fördern. In der Landesliga können diese Spieler erste Erfahrungen im Erwachseneneishockey machen und somit wird der Weg in die Eliteligamannschaft erleichtert,“ bestätigt Obmann Chris Mayerl. Trotz des jungen Kaders erreichte man das Finale, wo man sich Weiz/Hartberg denkbar knapp erst im Entscheidungsspiel in der Verlängerung geschlagen geben musste. „Wir hoffen, dass der neue Modus im Grunddurchgang von den teilnehmenden Vereinen gut angenommen wird und letztendlich positiv gesehen wird. Der Niveauunterschied zwischen den Landesligavereinen und den Unterligavereinen ist sicherlich nicht so groß wie zwischen der Elite- und Landesliga. Es wird ein sehr spannender Grunddurchgang. Wir werden sicher nicht den Fehler machen und unsere Gegner unterschätzen,“ zeigt sich Chris Mayerl zuversichtlich.

Trainer: Klaus Schlaffer

Zugänge: Florian Eicher

Abgänge: Christoph Leitsoni, Markus Höller

M-Rast Wölfe Zeltweg:

Die M-Rast Wölfe wurden in der Saison 2018/19 als Meister entthront: „Die Enttäuschung war natürlich groß, da man einen sehr guten Grunddurchgang gespielt hat,“ zeigt sich Thomas Reiter enttäuscht. Doch die gute Vorbereitung (4:4 gegen LE Kings sowie ein Sieg gegen die Gunners aus Leoben) geben Anlass zur Hoffnung. Das Wolfsrudel möchte dem Publikum wieeder attraktives Eishockey bieten. Auch die Landesliga-Playoffs sind mitunter ein Ziel. Allerdings möchten die M-Rast Wölfe in erster Linie verletzungsfrei bleiben. „Es wird ein sehr interessanter Grunddurchgang. Mit Weiz kommt der Favorit auf den LL Titel aus der Eliteliga, das Tempo wird hoch sein und man muss gegen jeden Gegner konzentriert ans Werk gehen um mithalten zu können. Besonders freuen wir uns aber auf das bevorstehende Derby gegen die Murtal Lions 2,“ brennt Obmann Thomas Reiter auf die neue Saison.

Trainer: Florian Kernbichler

Zugänge: Christoph Stockinger , Hermann Einödhöfer

Abgänge: Benjamin Krammer, Thomas Liebscher

LE Kings Leoben:

Die Kings aus Leoben hatten einen sehr guten Saisonstart. Allerdings hat man das Hauptziel, nämlich den Finaleinzug nicht erreicht. „Mit nur drei Mannschaften in der Liga, war die Motivation der Spieler im Laufe des Herbstes nicht mehr vorhanden,“ begründet Christian Höllerbauer das vorzeitige Aus. Die Vorbereitung war jedoch äußerst professionell mit vielen Eiszeiten und drei Vorbereitungsspielen, wobei das letzte gegen den WEV schon eine ausgezeichnete Formüberprüfung war. Das Ziel in diesem Jahr ist wieder das Erreichen des Finales! Mit Michael Pollross als neuen Trainer ist laut Christian Höllerbauer sehr viel Professionalität in den Verein gekommen. „Motivation, Stimmung und Trainingseifer haben ein Level erreicht, was in Leoben schon ewig nicht mehr so deutlich spürbar war;“ zeigt sich Höllerbauer vom frischen Wind, der durch Leoben weht begeistert.

Trainer: Michael Pollross

Zugänge: Markus Stritzl , Julian Preiser, Stefan Huber , Marko Ganster, Dominik Kügerl , Christoph Leitsoni, Julian Reisinger, Andre Medak, Daniel Achaz, Kevin Schweighart

Abgänge: Maximilian Eckert, Maximilian Ramsbacher, Tobias Kloger, Alexander Meier

Eisbären Peggau:

DIe Mission Titelverteidigung ist den Eisbären in der abgelaufenen Saison nicht gelungen. Im Grunddurchgang der dezimierten Liga (lediglich drei Mannschaften traten in der letzten Saison in der Unterliga an) konnte man lediglich drei Punkte holen. Nur einen Sieg gegen die Young Lions haben die Eisbären errungen. Im Halbfinale war gegen Weiz/Hartberg schließlich Endstation. Zunächst kassierte man eine 3:8 Pleite. Im zweiten Spiel zog man knapp mit 1:2 den Kürzeren. In der kommenden Spielzeit ist man daher wieder hungrig auf Erfolge. Doch auch in diesem Jahr stellt sich die Frage, ob man genügend Spieler in Peggau zusammenbekommt.

Trainer: Gerhard Jäger

Zugänge: ?

Abgänge: ?

Ice Park Rangers Langenwang:

Alle jagen die Ice Park Rangers. Die Langenwanger können zufrieden auf die vergangene Spielzeit zurückblicken: „Als Meister der letzten Saison gibt nicht viel zu analysieren, d. h. am Ende der Saison muss man sein bestes Eishockey spielen“, meint Richard Czelecz. Die Vorbereitung verlief wie jedes Jahr: Ein Trainingstag pro Woche mit dem gesamten Kader der Ice Park Rangers (inkl. Jugend und Rangers II). Ziel für heuer ist: Die LL Mannschaften ein bisschen ärgern und den Titel in der Unterliga zu verteidigen. Am Samstag, den 19. September gibt es für die Rangers bei den Bergerbauer Warriors die erste Bewährungsprobe.

Trainer: Christian Hoppl

Zugänge: Gerald Fischer

Abgänge: Markus Stritzl

Bergerbauer Warriors:

„Ein Ziel, und zwar das wir immer genügend Spieler zu den Meisterschaftsspielen bekommen, das haben wir auf alle Fälle erreicht und auch die Stimmung in der Mannschaft war bis zum Schluss ausgezeichnet.Jedoch haben wir es nicht geschaft den ein oder anderen Punkt aus einem Meisterschaftsspiel mitzunehmen,“ lässt Mannschaftsführer Patrick Kohlhofer die letzte Saison revue passieren. Man ist noch mitten in der Vorbereitung und hofft, dass man sich bis zum ersten Meisterschaftsspiel noch etwas steigern kann. „Wir wollen auf alle Fälle dort weitermachen wo wir letzte Saison aufgehört haben, an unserem Eishockey zu arbeiten mit den Spielern die wir haben und einmal nach einem Meisterschaftsspiel als Sieger vom Eis zu gehen,“ betont Kohlhofer. Darüber hinaus freuen sich die Warriors auf eine möglichst faire und verletzungsfrei Saison mit viel Spaß am Eishockey.

Trainer: Bernhard Winter

Zugänge: Daniel Meier

Abgänge: Christian Schrittwieser, Manuel Hrovath

Golden Miners Leoben:

Mitte Oktober starten die Golden Miners in ihre erste Saison beim STEHV. Bis März 2018 spielten sie in der OEHL (Obersteirischen Eishockey Liga). „Wir beendeten die letzte Meisterschaft als Vizemeister. Das die Zukunft nicht so erfolgreich werden wird wie die Vergangenheit war, ist uns durchaus bewusst. Jedoch sind wir motiviert und freuen uns schon auf die neuen Herausforderungen,“ sagt Trainer Max Sturm. Die Vorbereitungen für die neue Ligasaison sind quasi abgeschlossen. Die wichtigsten Punkte in der Vorbereitung waren: Die Gründung eines eigenständigen Vereins, die Finanzierung der Transfers der neuen Spieler. „Da die komplette Finanzierung neu aufgestellt werden musste, hatten wir einiges mit der UNI und mit unseren Sponsoren neu verhandeln,“ gibt Sturm zu bedenken. Leider mussten die Golden Miners auch zwei Abgänge verkraften, unter anderem Arno Grol und Leander Reiß. Dafür dürfen sie mit Mario Krieber, Andreas Emmer und Gerald Nageler wieder neue Gesichter in der Trainingsgruppe und auch im Team begrüßen. „Wir erwarten uns von der neuen Saison mächtige, starke Gegner. Vor allem die Teams aus der Landesliga werden uns das Leben nicht leichter machen,“ weiß Sturm. Die Miners setzten auf ihren starken Teamzusammenhalt, die unendliche Motivation und auf die hochwissenschaftlichen Köpfe die sie seitens der Uni immer und immer unterstützen und fordern.

Trainer: Maximilian Sturm

Zugänge: Mario Krieber, Andreas Emmer, Gerald Nageler

Abgänge: Arno Grol, Leander Reiß

Area 53 Gunners:

Wenn mann Meister wird analysiert man natürlich sehr gerne. „Vieles lief sehr gut für uns und man merkte ab der Hälfte der Saison das wir im Flow sind, dass es zum Meistertitel reichen würde, haben wir erst nach dem Halbfinale gemerkt. Der Vorstand versucht jedes Jahr einen Kader mit der richtigen Einstellung zum Verein und Stammspielern zusammenzustellen, abgelaufene Saison ist uns das sehr gut gelungen,“ betont Michael Brandner. Die Vorbereitung verlief wie jedes Jahr durchwachsen, Schichtarbeit plus Studierende im Praktikum machen es fast unmöglich einmal komplett zu trainieren oder zu spielen. Das Trainingslager in Brünn gemeinsam mit den Torpedos aus Trofaiach war wieder ein Highlight. Primäres Ziel ist, sich der sportlichen Herausforderung mit Einsatz und Willen zu stellen und die Mannschaft zusammenzuhalten. „Es wäre vermessen, sich in einer so starken Liga als Aufsteiger ein Ziel zu setzen. Nichtsdeto wollen wir die Gegner schon ein bisschen ärgern Es ist cool einmal gegen so renomierte Clubs zu spielen, ausrechnen tun wir uns da nichts außer Erfahrung sammeln,“ schätzt Brandner die kommende Saison aus Sicht der Gunners ein.

Trainer: kein offizieller Trainer.

Zugänge: Tobias Kloger, Alexander Meier, Patrick Pachner, Florian Lerchbacher, David Maier

Abgänge: Martin Pirolt, Lukas Riegler, Thomas Omer

Für den STEHV,

Dominik Hana

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