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STEHV startet Initiative für den Nachwuchs

STEHV startet Initiative für den Nachwuchs

Auf Grund der letzten COVID-19 Schutzmaßnahmenverordnungen wurde uns seitens des Bundesfachverbandes mitgeteilt dass die Altersklassen U11 bis U14 nun seit 15.11.2020 nicht mehr am Eis trainieren können. Nach Rücksprache mit diversen rechtskundigen Personen und auf Nachfrage beim BMKÖS (Bundesministerium für Sport), haben wir berechtigten Grund zur Annahme dass der Trainingsbetrieb in den Altersklassen U11 bis U14 (bundesweite Meisterschaften) unter Einhaltung der Präventionskonzepte und Hygienevorsichtsmaßnahmen, weiter gestattet wäre!

Aus unserer Sicht ist es immens wichtig dass unsere Kinder weiter einem Trainingsbetrieb am Eis nachgehen können – selbstverständlich sofern die jeweiligen Vereine die infrastrukturellen, organisatorischen und personellen Möglichkeiten haben – und nicht bis zumindest Mitte Jänner Ihrem geliebten Sport am Eis fern bleiben müssen. Aus unserer Sicht wären unwiederbringliche Einschränkungen in der sportlichen Entwicklung unserer Kinder dringend zu befürchten.

Der Steirische Eishockeyverband hat daher letzte Woche eine Initiative gestartet mit dem Ziel den Trainingsbetrieb im Nachwuchs zumindest wieder auf dem Stand von Anfang November (463.Verordnung zu den COVID-19 Schutzmaßnahmen) zu bringen.

Konkret würde dies bedeuten dass die Mannschaften die an „bundesweiten Meisterschaften“ teilnehmen, wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen können. Selbstverständlich wäre nur zu hoffen dass auch weitere Nachwuchsmannschaften wieder trainieren können und damit einerseits das „Aufhören“ diverser Kinder, andererseits das Ausbleiben von „Anfängern“, verhindert wird!

STEHV Präsident Dr.Philipp Hofer hat das Ansuchen an das Bundesministerium übermittelt und zeigt sich hoffnungsvoll: „Die Rückmeldungen waren enorm und so haben innerhalb von nur zwei Tagen 3 Landesverbände, 21 Vereine und über 200 Trainer und Eltern die Unterstützungserklärung übermittelt. Ein dahingehendes Schreiben wurde dem BMKÖS (Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport) zugesandt und auch umgehend beantwortet. Eine Stellungnahme des BMKÖS sollte Anfang der Woche zu erwarten sein. Eine Lösung im Sinne des Sports wurde bereits in Gesprächen in Aussicht gestellt und wir werden uns weiter dafür einsetzen dass unsere Kinder wieder Ihrem geliebten Eishockeysport nachgehen können. Sie sind jetzt bald 2 Monate nicht mehr am Eis und können nur Onlinetraining machen. Die Vereine mit Ihren Trainern versuchen mit viel Kreativität und Anstrengung das Beste für Ihre Kids, aber das Eistraining ist gerade in einer so komplexen Sportart wie Eishockey durch Nichts zu ersetzen – es wäre fatal wenn der Nachwuchs nahezu eine gesamte Saison verlieren würde!“

Robert Lukas (Steel Wings Linz/Junior Wings) hat es sehr treffend formuliert: „Lasst die Kinder doch einfach Ihren Sport machen“

Das Bild zeigt einen Brief der 7jährigen Lily Sophie Steiner von den „Jungen Römern Wels“ an den Bundeskanzler, der vom Kurier in seiner Onlineausgabe aufgegriffen wurde  – dafür lohnt es sich doch zu kämpfen…

Wir hoffen persönlich dass unsere Kids bald wieder am Eis stehen können  und, wenn auch in eingeschränkter Form, wieder einem geregelten Trainingsbetrieb nachgehen können.

20.12.07 Eishockeynachwuchs COVID Maßnahmen_BMKÖS 20.12.07 Unterstützungserklärung Ansuchen BMKÖS

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