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Landesliga: Dezimierte Landesliga kommt aus den Startlöchern

STEHV/Helmut Huppmann

 

Nach der Eliteliga kommt am kommenden Wochenende auch die Landesliga aus ihren Startlöchern. In der Spielzeit 2016/17 treten aufgrund der Neuerungen allerdings nur drei Teams an. Dennoch gibt es auch hier die traditionelle Saisonvorschau vom STEHV.

 

Der Modus musste aufgrund des Ausstiegs der M-Rast Wölfe, Hartberg und der Ice Park Rangers aus Langenwang geändert werden. Der Grunddurchgang wird zunächst in einer Gruppe ausgetragen. Daraufhin folgt eine Zwischenrunde, wo auch Teams aus der Eliteliga im Rahmen der sogenannten Meister-und Qualifikationsrunde beteiligt sind. Die ersten sechs Mannschaften der Eliteliga nach dem Grunddurchgang spielen in der Meisterrunde. Der Tabellensiebente spielt dann in der Qualifikationsrunde gegen die drei Teams aus der Landesliga, wo schließlich die ersten sechs aus der Eliteliga und die besten zwei Teams aus der Qualifikationsrunde in die Play-Offs der Eliteliga gelangen. Die 3. und 4. platzierte Mannschaft aus der Qualifikationsrunde spielen in einer finalen Play-Off Serie um den Meistertitel in der Landesliga.

 

Das sind die drei Vereine in der Landesliga:

 

 

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EV Zeltweg Murtal Lions II:

Same procedure as every year. Die jungen Löwen sollen auf das Niveau der Eliteliga herangeführt werden. Diese Vorstellungen wurden rückblickend betrachtet absolut erfüllt. Die unbekümmerten Lions aus Zeltweg haben eine gute Saison hinter sich. Am Ende hat es aber aufgrund der fehlenden Erfahrung dennoch knapp nicht für das Play-Off gereicht. Dies wäre aber ohnehin nur die Draufgabe gewesen. Markus Marschig, der vor der letzten Saison als Coach der jungen Löwen kam hat mit viel Wissen, Herzblut, der notwendigen Strenge und einem guten Fingerspitzengefühl ein starkes Team geformt.  Die disziplinierte Spielsweise (die Young Lions waren das fairste Team der Liga) und die Tatsache, dass man sowohl im Power Play als auch im Penalty Killing ganz weit oben in der Statistik war sprechen eine deutliche Sprache. „Die Mannschaften waren ähnlich stark, dadurch waren die Spiele sehr ausgeglichen,“ meinte Marschig zur abgelaufenen Landesliga-Saison. Er geht nun in seine zweite Saison als Young Lions-Coach. Da man aber keine Vorbereitungsspiele arrangieren konnte, fiel die Preseason etwas holprig aus. Dies könnte sich gerade zu Beginn der Saison auswirken. Dennoch wurde von den Zeltwegern das Ziel ausgegeben, in die Play-Offs der Eliteliga zu kommen. In der kommenden Saison sollen sich die Cracks erneut weiterentwickeln. Mit dem ein oder anderen neuen Spielern und der damit verbundenen Kadertiefe soll die KM II bald auf eigenen Beinen stehen.

 

Statement zum neuen Modus: „Das nur drei Vereine in der Landesliga spielen, ist nicht besonders erfreulich. Der Modus gefällt mir dennoch sehr gut.“ – Markus Marschig, Trainer EV Zeltweg Murtal Lions II

 

Trainer: Markus Marschig

Zugänge: Thomas Schlaffer, Harald Koch, Patrick Weiß, Christoph Kriegl, Lukas Riegler

Abgänge: Nico Goja, Christoph Stockinger

STEHV-Prediction: 1. Platz

 

 

 

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Hot Shots Kapfenberg:

Die Hot Shots aus Kapfenberg haben in der abgelaufenen Saison einen schwachen Start hingelegt. Bis Mitte Dezember war man noch auf dem letzten Platz. Doch dann drehte man plötzlich auf und zum Schluss wurde man noch Landesligameister. Abgesehen von der 1:7 Klatsche gegen die Young Lions gewann man im Grunddurchgang alle Heimspiele. Durch kuriose Umstände holte man sich im Finale gegen die Ice Park Rangers den Titel. Denn die Rangers stiegen aus der Finalserie aus, nachdem ihre Spieler nach dem ersten Finalspiel bedroht und beschimpft wurden. So wurde den Hot Shots der Titel zugesprochen. Nun wird aber der Blick nach vorne gerichtet: „Vom Team her sind wir mit der Vorbereitung zufrieden,“ meinte Hot Shots-Obmann Mario Fritz. Als Kapfenberger Mannschaft wird man aber nicht mehr von Kapfenberg unterstützt, sodass man in jeder Hinsicht finanziell alles sehr stark einschränken muss um die Saison fertig spielen zu können. „Da heuer nur drei Teams in der Landesliga am Start sind, steht der Spaß im Fokus. „Sollten wir nach dem Grunddurchgang in der Zwischenrunde eines der beiden ersten Plätze belegen, so wollen wir dann im Play-Off in der Eliteliga keine Abfuhr bekommen. Jede Niederlage im einstelligen Bereich wäre schon ein toller Erfolg,“ fügt Mario Fritz hinzu.

 

Statement zum neuen Modus: „Schade, dass die M-Rast Wölfe, Langenwang und Weiz nicht mehr dabei sind. Die vergangene Saison war sehr ausgeglichen. Jedoch ist der Modus gemeinsam mit der Eliteliga sehr interessant und auf alle Fälle eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen.“ – Mario Fritz, Obmann Hot Shots Kapfenberg

 

Trainer: Thomas Stibernitz

Zugänge: Thomas Angerer, Lorenz Purgaj, Christian Leitner

Abgänge: Alexander Karel, Daniel Pesendorfer, Christian Piffer, Michael Güntner, Philipp Krainer, Nicolas Palli

STEHV-Prediction: 2. Platz

 

 

 

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Eisbären Peggau:

Durch diverse Abgänge (Simon Annawitt, Tobias Tatzer, Andre Medak) und diverse Langzeitverletzte gestaltet sich die heurige Ligasituation für die Eisbären aus Peggau sehr schwierig. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Jahr daher darauf, jungen Spielern die Möglichkeit zu bieten mehr Eiszeit zu bekommen. Aus diesem Grund wurde eine Spielgemeinschaft mit den Panthers aus Frohnleiten gebildet. Spieler der Eisbären aus Peggau werden so die Gelegenheit bekommen, ihr Können in einer höheren Liga unter Beweis zu stellen. Im Gegenzug dazu werden junge Spieler der Eliteligavereine die Chance bekommen in der Landesliga mehr Eiszeit zu erhalten. Außerdem wird versucht, jungen Weizer Spielern die Gelegenheit zu bieten bei den Eisbären mitzuspielen. Die Abwicklung hat sich da allerdings erschwert. Durch die neue Struktur in der Landesliga bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt. Das Training „on ice“ läuft seit einiger Zeit und am kommenden Wochenende ist man bereits zu Gast bei den Hot Shots aus Kapfenberg.

 

Statement zum neuen Modus: „Es wäre natürlich super, wenn für viele Spieler, die derzeit entweder vereinslos sind oder in anderen Ligen nicht so oft zum Einsatz kommen, bei uns bzw. auch den anderen Landesligavereinen mitwirken könnten.“ – Eva Rappold, Schriftführerin Eisbären Peggau

 

Trainer: Gerhard Jäger

Zugänge: –

Abgänge: Simon Annawitt, Tobias Tatzer, Andre Medak)

STEHV-Prediction: 3. Platz

 

 

Für den STEHV,

 

Dominik Hana

 

 

 

 

 

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