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Gebietsliga: Hornets schlittern in ein Debakel

Die Hornets schlitterten zu Hause gegen den Tabellenführer in ein Debakel. Die Greenhorns konnten sich vor heimischem Publikum gegen die Black Eagles mit 8:1 durchsetzen.

Greenhorns haben zu Hause einen Lauf

In der Fremde will es im Moment nicht so recht klappen, dafür sind die Greenhorns vor heimischem Publikum derzeit eine Macht. Zuletzt gab es zwei Heimsiege in Folge und gegen die Black Eagles sollte der dritte Sieg Folgen. Gerade einmal 30 Sekunden waren absolviert, ehe die Scheibe erstmals im Netz der Black Eagles zappelte. Gernot Scheikl brachte die Heimischen bereits früh in diesem Spiel auf die Siegerstraße. Markus Taferner und Daniel Diepold legten mit einem Doppelschlag nach und erhöhten auf 3:0. Auf der anderen Seite verkürzte Michael Fragner aus Sicht der Gäste auf 1:3. Im zweiten Abschnitt war Gernot Maurer in der 18. Minute zur Stelle und erhöhte auf 4:1 für die Greenhorns. Michael Zach und Markus Taferner legten in der Folge nach und so gingen die Hausherren mit einem 6:1 Vorsprung in den letzten Abschnitt. Dort fixierten Ingo Gabriel und abermals Michael Zach den 8:1 Sieg der Greenhorns. Die Black Eagles kassierten damit die zweite Niederlage in Folge. Im Viertelfinale der Playoffs warten die Hornets, gegen die man noch eine Rechnung offen hat zumal man im Grunddurchgang zweimal den Kürzeren zog.

Ice Pirates feiern Kantersieg

Die Tormaschine der Ice Pirates war auch gegen die Hornets nicht zu stoppen. Allerdings konnten die Gastgeber lediglich sieben Feldspieler aufbieten. Schon nach zwei Minuten sorgte Philipp Prügger mit einem Shorthander für den ersten Jubelschrei bei den Gästen. In der sechsten Minute legte Carsten Gutfreund in Überzahl nach und stellte damit auf 2:0 für die Ice Pirates. Noch vor der Drittelpause konnte Mario Mühlbacher jubelnd abdrehen. Mit drei Toren innerhalb von zwei Minuten konnte der Tabellenführer der Gebietsliga bereits zu Beginn des zweiten Abschnitts das halbe Dutzend vollmachen. Zu diesem Zeitpunkt konnte man bereits von der Entscheidung sprechen. Im letzten Drittel konnte Benjamin Prügger sich als Hattrick-Torschütze feiern lassen. Auch Carsten Gutfreund konnte einen weiteren Treffer beisteuern. Mario Weinzierl und Christoph Löschnigg machten schließlich den 12:0 Sieg der Ice Pirates perfekt. Für die Ice Pirates war es damit die perfekte Generalprobe für die bevorstehenden Playoffs. Im Viertelfinale bekommt man es mit den Bergerbauer Warriors II zu tun. Man geht als haushoher Favorit in diese Serie.

Zweiter Heimsieg in Folge für Turnout Hurricanes

Nach dem 5:4 Sieg gegen die Greenhorns sollte gegen die Black Knights der nächste Heimsieg für die Turnout Hurricanes folgen. Gesagt, getan! Im ersten Abschnitt gab es allerdings vorerst noch keine Treffer. Im zweiten Abschnitt eröffnete Christoph Wiesnegger in der 18. Minute den Torreigen und brachte die Gastgeber damit in Führung. Das war der einzige Treffer im zweiten Abschnitt. Christoph Wiesnegger legte in der 31. Minute mit einem Shorthander nach und erhöhte mit seinem Doppelpack auf 2:0. Doch das war noch lange nicht alles. Drei Minuten später verkürzte Christian Edlinger. Nur wenige Sekunden danach konnte Markus Mayerhofer den Rückstand aus Sicht der Gäste sogar egalisieren. Das Spiel war dadurch wieder völlig offen. Der Mann des Spiels war allerdings Christoph Wiesnegger, der sich in der 38. Minute in Überzahl keine Blöße gab und seinen Hattrick komplettieren konnte. Wenige Augenblicke später legte Christian Rappitsch nach und stellte den zwei Tore-Vorsprung für die Hausherren wieder her. Zwar konnten die Black Knights zwischenzeitlich wieder anschreiben, diesmal in Person von Ingomar Gross. Via Empty-Net erzielte Christoph Wiesnegger seinen vierten Treffer in diesem Spiel und fixierte damit den 5:3 Sieg der Hurricanes.

Koller glänzt bei Murkanadier-Sieg mit Viererpach

Beim Sieg der Murkanadier bei den Bergerbauer Warriors II trat vor allem Roland Koller mit seinen vier Toren in Erscheinung. Doch zunächst war Bernd Bertolli für den ersten Treffer der Gäste in diessem Spiel verantwortlich. Nach einer Zusammenarbeit mit Lukas Kien brachte Bertolli die Murkanadier in Führung. Der erste Treffer von Roland Koller in diesem Spiel kam in der 12. Minute. Mit dem zwei-Tore Vorsprung im Rücken ging es aus Sicht der Murkanadier in den zweiten Abschnitt. Dort brachte Johannes Rinner mit seinem Anschlustreffer die Heimischen zwischenzeitlich wieder heran. Mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten braute Roland Koller den Vorsprung der Gäste in der Folge allerdings wieder aus. Zwei Minuten danach stellte Kurt Binder auf 5:1. Die endgültige Entscheidung folgte in der 37. Minute durch Bernd Bertolli, der das halbe Dutzend vollmachte. Roland Koller legte wenige Augenblicke später nach und machte seinen Viererpack perfekt. Daniel Hochegger und Manfred König konnten das Resultat am Ende aus Sicht der Warriors II zwar noch korrigieren. Dennoch siegten die Murkanadier am Ende mit 7:3.

Die Ergebnisse im Überblick:

EHC Greenhorns : EC Black Eagles Bruck/Mur 8:1 (3:1, 3:0, 2:0)

Tore: Scheikl (1.), Taferner (5., 30.), Diepold (7.), Maurer (18.), Zach (23.), Gabriel (39.), Zach (40.) bzw. Fragner (11.)

EC Segafredo Hornets : EC Ice Pirates Bruck/Mur 0:12 (0:3, 0:3, 0:6)

Tore: Prügger P. (2./SH1), Gutfreund (6./PP1, 36.), Mühlbacher (14.), Löschnigg (22., 45.), Golob (23.), Prügger B. (24./PP2, 32., 37.), Gletthofer (33./PP1), Weinzierl (37.)

Turnout Hurricanes Zeltweg : Minka Black Knights 5:3 (0:0, 1:0, 4:3)

Tore: Wiesnegger (18., 31./SH1, 38./PP1, 45./EN), Rappitsch (43.) bzw. Edlinger (34.), Mayerhofer (35.), Gross (43.)

Bergerbauer Warriors II : EC Murkanadier 3:7 (0:2, 1:1, 2:4)

Tore: Rinner (27.), Hochegger (41.), König (42.) bzw. Bertolli (3., 37.), Koller (12., 28., 31., 40.), Binder (33.)

Für den STEHV,

Dominik Hana

Foto: C STEHV/Helmut Huppmann

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