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Eliteliga: Duelle um die Tabellenspitze und das Tabellenende

Am kommenden Wochenende möchte Zeltweg die Tabellenführung behaupten. Kapfenberg kämpft gegen Meister ATSE Graz nicht nur um die Tabellenspitze, sondern auch um die weiße Weste. Die Rattlesnakes liefern sich gegen Leoben ein Battle um die rote Laterne.

 

Spitzenspiel bei ATSE Graz vs. Kapfenberg

Tabellenzweiter vs. Tabellendritter! Mehr Eishockey-Qualität geht wirklich nicht. Meister ATSE Graz trifft im Spitzenspiel der Eliteliga an diesem Wochenende auf Kapfenberg. Während die Kängurus in dieser Saison nach regulärer Spielzeit nach wie vor ungeschlagen sind, hat Meister ATSE Graz bislang zwei Niederlagen auf dem Konto. Nichtsdestotrotz wollen die Eggenberger den Anschluss an Tabellenführer Zeltweg nicht verlieren. Genauso geht es jedoch den Kängurus, die natürlich die weiße Weste behalten wollen. Selbstvertrauen dürfte der Liga-Neuling genug haben, zumal man zuletzt gegen die Zeltweger Löwen mit 4:1 durchsetzen konnte. Doch auch die Eggenberger haben einen erfolgreichen Road-Trip hinter sich. Zuletztz zog man den Rattlesnakes in der Schlangengrube mit dem 9:3 Sieg die Zähne. Besonders Hannes Erlacher konnte dabei als Hattrick-Torschütze glänzen. Allerdings dürfte den Grazern das erste Aufeinandertreffen noch schmerzlich in Erinnerung bleiben. Damals musste man sich Kapfenberg mit 2:1 nach Verlängerung geschlagen geben. Diesmal ist von einem ähnlich knappen und zugleich spannenden Spiel auszugehen. Zwischen diesen beiden Mannschaften liegt lediglich ein Punkt in der Tabelle. Denn die Kängurus liegen mit 18 Punkten den Grazern als Tabellendritter direkt im Nacken. „Wir freuen uns auf das Spiel. Endlich kommen auch wieder mehr Leute dazu,“ gibt sich ATSE-Coach Gilbert Kühn zuversichtlich und fügt hinzu: „Eisläuferisch ist Kapfenberg natürlich ein starker Gegner. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir am Samstag dem Gegner paroli bieten können. Natürlich kann es auch nach hinten losgehen, wenn wir so wie die letzten Spiele die Defensivarbeit vernachlässigen.“ Auch KSV-Obmann Franz Gärtner freut sich auf das Spiel: „Es wird ein interessantes Spiel. ATSE hat einen guten Tormann, der uns sicher Kopfzerbrechen bereiten wird. Aber unsere Stürmer sind derzeit gut drauf,“ gibt er sich kämpferisch.

 

Zeltweg gegen Bulls klarer Favorit

Wenn am kommenden Samstag die Zeltweger Löwen auf die Bulls aus Weiz treffen, kann man von einer klaren Angelegenheit ausgehen. Denn die Lions sind Tabellenführer, während die Weizer punktegleich mit den Rattlesnakes am Tabellenende stehen. In bislang sieben Spielen kassierte man fünf Niederlagen. Diese Bilanz möchte man gegen den Vizemeister natürlich verbessern. Der Tabellenzweite leckt sich nach der 1:4 Niederlage gegen den KSV die Wunden. Vor allem in den ersten beiden Abschnitten funktionierte beim den Löwen nichts. Kein Körperspiel, keine Laufbereitschaft. So war es wenig verwunderlich, dass man nach 40 Minuten bereits mit 4:0 hinten lag. Die laute Kabinenansprache von Coach Michael Pollross brachte zwar eine Steigerung und einen Treffer von Gerald Koller. Dies änderte aber nichts an der Niederlage. „Wir waren körperlich und vor allem geistig nicht bereit dagegenzuhalten,“ so das ernüchternde Fazit des Zeltweg-Trainers. Dennoch konnten einige Erkenntnise gewonnen werden. Es war zugleich die erste Auswärtsniederlage der Zeltweger. Dennoch hat man die Tabellenführung inne. Diese gilt es gegen Weiz mit allen Mitteln zu verteidigen. Eigentlich spricht alles für Zeltweg. Auch das erste Duell in dieser Saison ging klar mit 7:2 an die Löwen. Damals konnte Robert Koller mit fünf Toren und einem Assist glänzen. „Wir wissen, wie Weiz spielt. Wir hoffen natürlich, dass wir nach der bitteren Niederlage gegen Kapfenberg wieder in unsere Spur finden. Leider haben wir einige Verletzte. Es wird nicht leicht, da Weiz natürlich versuchen wird unsere Niederlage auszunützen. Sehen wir die nächsten Koller-Festspiele oder können die Bulls für eine Sensation sorgen?

 

Kings oder Rattlenakes? Wem gelingt der Befreiungsschlag?

Gegen Frohnleiten mussten die Kings wieder stark dezimiert antreten. Berufliche Verhinderungen und Verletzungen bestimmten das Line-Up. So standen gerade mal 10 Feldspieler gegen die Panthers zur Verfügung. Zwar haltet sich Leoben tapfer, allerdings fehlt es logischerweise am Ende immer an Kraft. Das zieht sich bei Leoben schon durch die gesamte Saison. Man hat sich schlichtweg mehr von den Kings erwartet. Und auch die Abhängigkeit von Torgarant Peter Mateicka ist ein großes Problem. „Von unserer Seite haben wir uns natürlich mehr erhofft, vor allem vom Kader her. Viele Spieler sind momentan verletzt. Darüber hinaus haben wir das Problem, dass wir viele Schichtarbeiter haben und diese dann nicht zur Verfügung stehen,“ meint Obmann Christian Höllerbauer. Dadurch ist natürlich kein optimales Training gewährleistet. Von der Personalsituation her war das Spiel gegen Frohnleiten (10 Spieler) allerdings schon ein Tiefpunkt. „So wie es aussieht, werden wir mit Frohnleiten und den Rattlesnaks um den vierten Platz spielen. Daher sind solche Spiele wie jetzt am kommenden Wochenende gegen die Snakes nicht nur Drei-Punkte Spiele, sondern Sechs-Punkte Spiele,“ weiß Höllerbauer um die Bedeutung des Spiels. Da die Rattlesnakes eine Overtime-Niederlage mehr kassiert haben, stehen die Klapperschlangen hinter Leoben auf dem letzten Tabellenplatz. Wem gelingt der Befreiungsschlag und wer kann sich am Ende die wichtigen Punkte holen?

 

Die Spiele im Überblick:

 

Samstag, 19.11. 2016 EV Zeltweg Murtal Lions : EC Bulls Weiz (19:00|Eishalle Zeltweg)

 

Samstag, 19.11. 2016 ATSE Graz : KSV Eishockey Kapfenberg (19:30|Merkur Eisstadion)

 

Samstag, 19.11. 2016 Eishockeyclub LE Kings: EC Rattlesnakes (19:30|Eishalle Leoben)

 

 

Für den STEHV,

Dominik Hana

 

 

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