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Eliteliga: ATSE biegt Frohnleiten nach dramatischem Penaltyschießen

Mit einem Bein stehen Zeltweg und Frohnleiten im Endspiel. Die Eggenberger konnten sich auch im zweiten Spiel gegen Frohnleiten nach einem dramatischen Penaltyschießen den Sieg sichern. Zeltweg konnte die Giftzähne der Snakes erneut bändigen.

 

Cory Krenz entscheidet zweites Halbfinale

Im zweiten Halbfinale konnte ATSE Graz einen wichtigen Sieg gegen die Panthers einfahren. Von Beginn an entwickelte sich ein hochdramatisches und spannendes Spiel. In der 12. Minute brachte Leon Konecny seine Panthers in Überzahl in die richtige Spur. Die Eggenberger konnten erst in der 32. Minute die passende Antwort auf den Gegentreffer finden, als Matthias Florian den Ausgleichstreffer erzielte. Vier Minuten später folgte allerdings der nächste Schock für die Gastgeber, als Marco Scheriau den nächsten Streich der Panthers aus Frohnleiten perfekt machte. Lange Zeit sah alles nach einem Sieg der Panthers und damit nach einem Ausgleich im Halbfinale der Eliteliga Playoffs aus. Doch Matthias Florian markierte in der 42. Minute seinen Doppelpack und brachte die Grazer damit in die Verlängerung. Allerdings konnte erst im Penaltyschießen eine Entscheidung herbeigeführt werden. Cory Krenz behielt die Nerven und verwandelte zum entscheidenden Penalty. „Generell war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Es waren zwei Mannschaften, wo der eine aber auch der andere gewinnen kann. Die Scheibe ist nicht so für uns gesprungen, wie sie teilweise für den ATSE gesprungen ist. Wir haben zwei kleine Fehler gemacht und die sind bestraft worden, “ meinte Panthers-Coach Jürgen Bedits nach dem Spiel und gibt zu, dass man nun unter Zugzwang steht. „Wir werden alles daran setzten, dass wir ein viertes Spiel erzwingen,“ gab sich Bedits kämpferisch.

In der Tat geht es am kommenden Samstag um alles oder nichts für die Panthers. Ab jetzt darf man ich keine Ausrutscher mehr leisten. Denn sonst ist die Saison frühzeitig vorbei.

Diszipliniere Leistung der Snakes reichte nicht

Im zweiten Duell gegen die Rattlesnakes wollten die Zeltweger Löwen eine Vorentscheidung herbeiführen. Die Zuversicht war groß, zumal man die Klapperschlangen im ersten Duell mit 9:1 schlagen konnte. Doch so einfach wollten es die Snakes den Löwen nicht machen. Aufgrund von Verletzungen und der Grippe konnten die Gäste lediglich auf elf Feldspieler zurückgreifen. Diese gaben auf dem Eis jedoch alles und zeigten sowohl Kampfgeist als auch Leidenschaft. Trotzdem konnten die Gastgeber in Person von Gerald Koller in Führung gebracht werden. Mario Sulzer erhöhte Sekunden später sogar auf 2:0. Trotz des Rückstands gaben sich die Rattlesnakes nicht geschlagen und kämpften sich mit dem Anschlusstreffer durch Ruslan Atamanchuk in Überzahl zurück. Im Mitteldrittel folgte ein offener Schlagabtausch. Zunächst drückten die Hausherren auf das 3:1, ehe die Klapperschlangen daraufhin dem Ausgleichstreffer näher waren. Keine zwei Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, als Stephan Brozovsky abermals im Powerplay den Ausgleichstreffer erzielte. Durch den Doppelpack von Robert Koller zogen die Zeltweger Lions zwar davon. Doch die Snakes antworteten daraufhin mit dem zweiten Treffer von Ruslan Atamanchuk. Die Klapperschlangen gingen in den letzten Minuten volles Risiko und nahmen sogar ihren Torhüter heraus. Mario Sulzer nutzte diese Situation aus und netzte via Empty Net zum 5:3.

Die Rattlesnakes müssen am Samstag vor heimischen Publikum im dritten Spiel unbedingt gewinnen. Sonst kommen die Zeltweger vorzeitig in das Endspiel.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

EV Zeltweg Murtal Lions : EC Rattlesnakes Hart bei Graz 5:3 (2:1|0:0|3:2)

Tore: Koller G. (7.), Sulzer (8.), Koller R. (44., 51.), Sulzer (58./EN) bzw. Atamanchuk (9./PP1, 54.), Brozovsky (42./PP1)

ATSE Graz : Panthers Frohnleiten 3:2 n. P. (0:1|1:1|1:0)

Tore: Florian (32., 42.), Krenz (65./entsch. Penalty) bzw. Konecny (12./PP1), Scheriau (36.)

 

 

Für den STEHV,

Dominik Hana

 

 

Foto: C STEHV/Helmut Huppmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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