EVZ fertigt die Bullen ab
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- Erstellt am Montag, 19. Dezember 2011 08:50

EV Zeltweg 2010 - EC Weiz Bulls 5:1 (2:0,2:1,1:0)
Tore: Robert Koller, Liebscher, Sulzer, Forcher, Quinz bzw. Ortner
Strafen: 14 min.+ Disziplinarstrafe +Spieldauerdisziplinarstrafe Schlaffer bzw. 19 min.+ Disziplinarstrafe +Spieldauerdisziplinarstrafe Hasenhütl+ Spieldauerdisziplinarstrafe Rotheneder
Überfallsartig begannen die Bulls diese Begegnung und schnürten die Zeltweger regelrecht ein. Doch dieser Angriffswirbel hielt nicht lange an, schön langsam verlagerte sich das Spielgeschehen in das Drittel der Gäste.
Eine Vorentscheidung fiel innerhalb von 20 Sekunden zwischen der 15. und 16. Minute als die Zeltweger mit 2:0 in Führung gingen. Kurz darauf, in der 18. Minute kassierte Hasenhütl eine 10 Minuten-Strafe und Rothender folgte seinem Mannschaftskollegen mit einer Spieldauer in die Kabine.
Im Mitteldrittel wieder ein Doppelschlag der Hausherren und somit war die Partie gelaufen. Kurz keimte beim Tabellenführung mit dem Anschlusstor zum 1:4 noch einmal Hoffnung auf, im Schlussabschnitt war es Mario Sulzer der alle Hoffnungen der Weizer zerstörte.
Der Tabellenführer enttäuschte etwas, verlegte sich zu sehr darauf das Spiel des Gegners zu stören und diese Taktik ging in die Hosen. Erst im 3. Drittel erinnerten sich die Bulls ihrer spielerischen Qualitäten und dann lief das Werkel gar nicht so schlecht. Wie es geht zeigten die Zeltweger, mit schnellen Passes überbrückten sie das Mitteldrittellund tauchten so immer wieder gefährlich vor dem besten Weizer, Torhüter Johannes Bürg, auf. Die Tore waren die logische Folge der spielerischen Überlegenheit.
Ein überraschender aber völlig verdienter Sieg der Obersteirer die damit Rang 2 in der Tabelle übernahmen.
EC Panthers Frohnleiten - Stock City Oilers Stockerau 3:9 (1:3,1:4,1:2)
Tore: Kraut, Kraxner, Fischer bzw. Graf 3, Staribacher 2, Fürst, Hecht, Alexander Schulter, Leander Schulter
Strafen: 23 min. +Spieldauerdisziplinarstrafe Kus bzw. 38 min.+ Disziplinarstrafe Haas
Wieder wurde es nichts mit einem Punktegewinn der Panthers. Die Oilers entführten die Punkte nach Niederösterreich.
Obwohl die Oilers in der Anfangsphase etliche Strafen nahmen gelang es den Panthers nicht daraus Kapital zu schlagen. Im Gegenteil, die Gäste gingen mit 2:0 in Führung. Die Frohnleitner konnten den Vorsprung der Gäste in der Folge zwar bis auf 1 Tor verringern doch mit einem energischen Zwischenspurt verschafften sich die Stockerauer wieder Luft. Die Hausherren holten zwar im 3. Drittel ein Tor auf doch Pierre Graf und Stefan Hecht sorgten schließlich für den Endstand.
EHV Raptors Eisenstadt – ece Bulls Kapfenberg II 6:5 (1:1,5:3,0:1)
Tore: Lederer 3, Heinl, Matthias Pierron, Takats bzw. Stibernitz 2, Schuller, Dallago, Kügerl
Strafen: 20 min.+ Disziplinarstrafe Berger bzw. 12
Vor rund 100 Zuschauern gelingt den Favoriten und derzeit zweitplatzierten Kapfenbergern ein Auftakt nach Maß, seitens der Raps attackiert niemand den heranstürmenden Steirer Thomas Stibernitz, der Raps-Goalie Albert Siedl bereits ganze 39 Sekunden nach Spielanpfiff nicht den Funken einer Chance läßt und auf 0:1 stellt. Die Kapfenberger in den Anfangsminuten stärker und vor allem auf Sieg eingestellt, finden noch die eine oder andere gute Chance vor. Die Raps zu passiv und statisch, kommen erst langsam auf Touren, doch in der 16. Minute dürfen die Eisenstadt-Fans erstmals jubeln - Ausgleich durch Gerald Lederer, der nach einem Vorstoss von Matthias Pierron die Scheibe im Tor der Steirer versenkt. Die Raps finden in diesem Spielabschnitt noch eine weitere große Chance vor, doch der Bulls-Goalie vereitelt diese bravourös und so geht es mit dem Stand von 1:1 in die Pause!
Im zweiten Spielabschnitt kommt die Raps-Maschinerie erst so richtig in Schwung, bereits 50 Sekunden nach Anpfiff gehen die Hausherren neuerlich durch Gerald Lederer erstmals an diesen Abend in Führung. Und es ist weiter diese Linie, die die Steirer gehörig unter Druck setzt, Chancen um Chancen heraus spielt und in der 24. Minute ist es wieder soweit. Harald Heinl erhöht nach herrlichem Zuspiel von Gerald Lederer auf 3:1 für die Raps. Ganze 58 Sekunden später muss der Kapfenberger Goalie neuerlich hinter sich greifen Gerald Lederer erhöht nach einer tollen Kombination auf 4:1 für die Raps. In einer Phase der Unachtsamkeit gelingt den Bulls in der 26. Spielminute der Anschlusstreffer zum 4:2. Die Raps, nunmehr torhungrig, stürmen durch Matthias Pierron, nach einem Super-Pass, neuerlich aufs Kapfenberger-Tor, aber in letzter Sekunde wird er gefoult und so bleibt dem ausgezeichnet pfeifenden Head-Schiri-Jelinek nichts anderes übrig, als Penalty für die Raps zu geben. Und diesen Penalty verwandelt Matthias Pierron zum 5:2 für die Raps. In weiterer Folge kam es zu einem offenen Schlagabtausch, beide Teams fanden gute Einschussmöglichkeiten vor, aber zum Glück mit dem besseren Ende für die Eisenstädter, denn in der 30. Minute gelingt Clemens Takats nach einem Gestocher vor dem Bulls-Tor der Treffer zum 6:2. Doch wer glaubte, die Steirer gaben dieses Spiel bereits aus der Hand, der irrte, denn sie kämpften sich zurück ins Spiel und diese Mühen wurden auch mit den Toren zum 6:3 in der 35. Minute und zum 6:4 in der 37. Minute belohnt. Mit diesem Stand ging es auch in die letzte Drittelpause.
Mit dem Ziel, drei Punkte für den Sieg, zu holen, kamen die Raps aus der Kabine, und sie mußten es auch beweisen, dass sie diese haben wollten, denn die Steirer erhöhten den Druck auf das Tor von Albert Siedl, fanden große Chancen vor, doch über den Anschlusstreffer zum 6:5 konnten sie erst in der 48. Minute jubeln. In weiterer Folge wurde das Spiel hektischer, Chancen hüben wie drüben, weder dem einen noch dem anderen Team gelang ein weiteres Tor, auch als die Steirer in der Schlussminute Goalie Bauer durch einen sechsten Feldspieler ersetzten, gelang ihnen der Ausgleich nicht mehr und so kamen die Raps zum Heimsieg über die Bulls aus Kapfenberg.
Manager Hannes Wagner nach der Partie: "Ich freue mich und gratuliere der Mannschaft für den heute errungenen Sieg. Nachdem wir, durch den verletzungsbedingten Ausfall einer ganzen Linie (Steiner, Hadwig, Pierron Mika, Dorazil und Glasner) nicht der Favorit dieser Partie waren, haben wir unseren Mann gestanden und drei wichtige Punkte im Rennen um den Einzug ins Play-Off geholt."


