Wie ein Phönix aus der Asche – Die Eliteliga ist wieder da!

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Nach zwei Jahren Pause dürfen sich Fans und Spieler gleichermaßen freuen: Die höchste steirische Spielklasse ist zurück. Mit fünf Mannschaften startet die Eliteliga in eine neue Saison, ebenso mit dabei sind Alt-bekannte Gesichter wie die Frohnleiten Panthers, der EV Zeltweg 2010 und die Bulls Weiz, die bereits an der bislang letzten Eliteliga-Saison teilgenommen haben. Weiters freut sich der STEHV mit dem ATSE Graz und die LE Kings Leoben zwei weitere Teams für die diesjährige Saison gewonnen zu haben. Im Zuge unserer Vorberichterstattung möchten wir einen Blick auf alle fünf Vereine werfen.

 

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EC Weiz Bulls

Ein vertrautes Gesicht ziert auch heuer die Tabelle der Eliteliga: der letztjährige Meister der Landesliga wagte heuer den Schritt einen Stock höher, für viele vor allem junge Spieler im Kader der Bulls wird es das erste Mal auf einem höheren Niveau sein. Ob sich die Chemie innerhalb des Teams genau so gut wie in der Vorsaison entwickelt, bleibt abzuwarten. Als neuen Kooperationspartner konnten man den EC Redbacks Weiz gewinnen, der vor allem aufgrund der Farmteam-Regelung für die Bulls interessant sein könnte. Mit Mark Brunneger ist es den Verantwortlichen gelungen einen Ex-Bundesliga-Spieler und „verlorenen Sohn“ wieder nachhause zu holen. Neben einem neuen Vorstand vermeldete man auch den Einstieg in das LLZ Nord, wodurch den Nachwuchsspielern der U11/U12 bzw. U13/U14 die Teilnahme an den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften ermöglicht wird. Interessant für die Fans: Der Eintritt beträgt ab sofort 6€, die Saisonkarte kostet 50€. Nach dem letztjährigen Meistertitel sind die Erwartungen bei den Anhängern natürlich gestiegen. „Das Erreichen der Playoffs wäre schon ein toller Erfolg“, steigt Gerhard Jäger, sportlicher Leiter und Coach der Bulls auf die Euphorie-Bremse. „Wir wollen einfach ansehnliche, ehrliche Partien spielen um das Zuschauerinteresse zu steigern. Wichtig ist uns vor allem unsere Jugendspieler in die Mannschaft zu integrieren.“

 

  • Zugänge: Peter Grässler, Stefan Höfler, Christoph Feichtinger, Julian Harrer, Johannes Bürg
    Mark Brunnegger, Thomas Troppenauer, Katharina Schellnegger
  • Abgänge: Sandro Zöbinger, Bauer Robin, Gernot Gauster, Niclas Mitteregger, Florian Goriupp
  • Coach: Gerhard Jäger
  • Players to watch: Mark Brunnegger, Markus Hasenhütl
  • STEHV-Predicition: 3-4. Platz

 

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ATSE Graz

Auch der Grazer Traditionsverein wird heuer sein Glück in der Eliteliga versuchen. Gegen die Panthers Frohnleiten musste sich das Team rund um Topscorer Pirmin Riedmann im Halbfinale der letztjährigen Landesliga-Playoffs mit 0:2 geschlagen geben, nichtsdestotrotz dürfen die ATSE-Cracks auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Wie man unlängst bekannt gab wird Goalie-Legende Michael Rudmann nunmehr das Amt des Tormann-Trainers bekleiden, das Schützlinge wie Florian Goriupp oder Patrick Scheucher beherbergt. Während man Spieler wie Lukas Peicha (spielte bei den Graz99ers bzw. Kapfenberg) verpflichten konnte, stehen dieser erfreulichen Meldung einige Abgänge gegenüber, prominentester Vertreter ist hier wohl Gerald Moderer, Vater von Kevin Moderer. Trainer Gilbert Kühn hat sein Team am 16.09. zum ersten Mal aufs Eis gebeten, ob man in dieser Saison an längst vergangene Erfolge anschließen kann, bleibt abzuwarten.

 

  • Zugänge: Florian Goriupp, Manuel Fuchs, Nino Jus, Matthias Fasching, Jurica Bednjanec, Florian Heider, Lukas Peicha, Hannes Erlacher, Georg Hatzenbichler, Marc Oberlerchner
  • Abgänge: Thomas Köchl, Manfred Kainz, Christian Somweber, Martin Glanzer, Dominik Heschl, Jörg Kacic, Florian Lang, Thorsten Mayr, Gerald Moderer, Kurt Schober, Florian Traussnig, Manuel Weißenbacher
  • Coach: Gilbert Kühn
  • Players to watch: Pirmin Riedmann
  • STEHV-Predicition: 2-3.Platz

     

  • frohnleiten logo

Frohnleiten Panthers

Die Frohnleiten Panthers rund um Coach Bernd Jäger zogen Ende der letzten Saison im Final der Landesliga-Playoffs den Kürzeren, gegen den späteren Champion aus Weiz setzte es eine 0:2 Niederlage. Dennoch ließ man in Frohnleiten die Köpfe nicht hängen und geht nun Top-motiviert in die Eliteliga-Saison, deren Teil man ja bereits vor zwei Jahren war. In der diesjährigen Saison müssen die Panthers auf einen „altgedienten“ Stürmer verzichten: Robert Kreiner hängt die Eishockeyschuhe endgültig an den Nagel und verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Weitere Abgänge sind die „Kohlhuberbuam“ Christian und Michael, neu im Kader steht ab dieser Saison erstmals der gebürtige Frohnleitner Daniel Gratzer, der über 90 Spiele für die 99ers-U20 bestritten hat. Das Saisonziel wird vorsichtig formuliert: „Die Eliteliga ist eine große sportliche Herausforderung. Ziel ist es, die traditionell starken Vereine Leoben, Zeltweg, Weiz und ATSE zu ärgern und für die eine oder andere Überraschung zu sorgen“, so Brigitte Griebichler gegenüber dem STEHV.

  • Zugänge: Daniel Gratzer
  • Abgänge: Robert Kreiner, Christian Kohlhuber, Michael Kohlhuber
  • Coach: Bernd Jäger, Mario Lechner (Tormanntrainer)
  • Equipment: Oskar Novak, Bernd Lorber
  • Players to watch: Dennis Vigh, Stephan Pölzl
  • STEHV-Predicition: 4-5. Platz

 

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EV Zeltweg 2010

Frisch aus der NAHL kommt der Zeltweger EV. Nach einem eher enttäuschenden vorletzten Platz will man nun in der Eliteliga voll durchstarten, die Ziele sind jedenfalls ehrgeizig formuliert: „Wir wollen ins Finale!“ verkündet EV-Obmann Rudolf Steiner. Angesichts der Erfahrung im Kader auf die Coach Franz Sturm zurückgreifen kann, ist das wohl auch keine zu überstrapazierte Vorgabe, obwohl man einige hochkarätige Spieler ziehen lassen musste. Prominestester Abgang ist Ex-99ers-Crack Mark Brunnegger, doch auch Patrick Huppmann, in der Vorsaison zweitbester Scorer in Zeltweg, wird eine große Lücke hinterlassen. Ob es den Verantwortlichen gelungen ist diese zu stopfen, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz konnte man mit Lukas Paier und Florian Pfingstner je einen Ex-VSV- bzw. KAC-Crack verpflichten. Um den Traum vom Playoff-Finale Wirklichkeit werden zu lassen wird auf das Team von Franz Sturm aber noch viel Arbeit und eine lange Saison warten, man darf gespannt sein wieviel Erfahrung man aus der NAHL mitgenommen hat.

 

  • Zugänge: Florian Graf, Florian Pfingstner, Lukas Paier, Markus Höller, Christoph Kriegl
  • Abgänge: Robert Roher, Hannes Rohrer, Thomas Weißensteiner, Wolfgang Rennhofer, Patrick Huppmann, Mark Brunnegger, Andreas Forcher
  • Coach: Franz Sturm
  • Equipment: Bruno Koller, Manuela Koller
  • Players to watch: Michael Pollross
  • STEHV-Predicition: 1.-3.Platz

 

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LE Kings Leoben

Fans und Spieler dürfen sich freuen: Leoben hat wieder einen Eliteliga-Verein. Wie bereits berichtet besteht der neue Verein aus den „alten“ LE Kings und den LEV Eisbären, die ab sofort gemeinsame Sache machen und den „Großklub“ Leoben betreiben. Und das, wie Obmann Christian Höllerbauer in der Eröffnungs-Pressekonferenz verriet, mit je einer Mannschaft in der Landes- bzw. Eliteliga. Erstere soll vor allem als Sprungbrett für junge Spieler dienen, die sich ihr „Leiberl“ im A-Team verdienen wollen. Mit Patrick Huppmann ist es dem Vorstand gelungen, einen echten Sniper in die Montan-Stadt zu locken. Der 28-Jährige gebürtige Brucker bringt NAHL- und Nationalliga-Erfahrung mit, erzielte in der vergangenen Saison 26 Punkte in 22 Spielen und zählte zu den absoluten Leistungsträgern in Zeltweg. Trotz der späten Entscheidung an der Eliteliga teilzunehmen, werden die LE Kings aller Voraussicht nach ein sehr starkes Team stellen, das absolut um den Meistertitel mitspielen kann.

 

  • Zugänge: Patrick Huppmann, Thomas Weißensteiner, Robert Rohrer, Hannes Rohrer, Rene Wilding
  • Abgänge: -
  • Coach: Helmut Scheucher
  • Players to watch: Patrick Huppmann
  • STEHV-Predicition: 1-2. Platz

Für den STEHV, Chris Bauer