1.Viertelfinalspiel der Eisbären in der Admiral Landesliga

Peggau VF1

 

 

HC Volksbank Hartberg - EC Eisbären Peggau 2:1 (1:0,0:0,1:1)

Tore: Karl Spörk, Andreas Freiberger bzw. Christoph Pollak

Das erwartet schwere erste Play-Off Spiel in der Fremde haben die Eisbären gestern absolviert, doch brauchen sie die Köpfe nach dieser Leistung nicht hängen lassen.
Die Eisbären begannen das erste Drittel sehr ambitioniert und drückten diesem Spiel ihren Stempel auf. Sie hatten über weite Strecken dieses Drittels das Heft in der Hand, doch der gute Hartberg- Goalie Scherf hielt wie erwartet seinen Kasten rein.  An Chancen hat es auf jeden Fall nicht gemangelt, doch die Eisbären waren vor dem Gegnerischen Tor zu wenig kaltschnäuzig, was wiederum die Hartberger trotz der wenigen Chancen, die sie vorfanden, waren. Schon das dritte Mal in dieser Saison, beim Aufeinander treffen dieser beiden Teams, nutzen die Hartberger kurz vor dem Ende des ersten Drittels eine kleine Unachtsamkeit und waren beim Gestocher  vor dem Tor der Eisbären schneller und so konnte Spörk zum 1:0 einschießen.
Der zweite Abschnitt war dann vom taktieren der Hartberger geprägt und die Eisbären spielten wieder Chance um Chance heraus, doch konnten diese nicht verwertet werden. Auch Eisbären -Goalie Chrisi Hammerl musste wieder seine Form beweisen und hielt in diesem Abschnitt sein Gehäuse sauber.
Das Bemühen der Eisbären war auch stark sichtbar doch liefen sie sich immer wieder im Drittel der Hartberger fest. Auch eine Überzahlmöglichkeit wurde nicht genützt.
Im dritten Drittel wollten die Eisbären es wieder wissen und drückten weiter auf das Tempo. Aber wie sagt man so schön, die Chancen die Du nicht verwertest, die nützt meistens der Gegner und so kam es auch 9 Minuten vor dem Ende dieses Spieles. Der Hartberger Müller fing einen Pass der Eisbären vor der blauen Linie ab und bediente Freiberger der aus kurzer Distanz zum 2:0 einschoss. Wer jetzt dachte, dieses Spiel sei schon gelaufen, der irrte sich. Die Eisbären kämpften weiter und Christoph Pollak schoss nach herrlicher Vorlage von Marco Kaufmann, in Unterzahl, 5 Minuten vor Schluss, den Anschlusstreffer zum 2:1. Die Eisbären wollten jetzt noch den Ausgleichstreffer, aber die Hartberger hatten noch einmal großes Glück und retteten sich in die Schlusssirene.
Fazit: Ein Spiel mit Anstand zu verlieren ist keine Schande. Bei der Verwertung der Chancen müssen die Eisbären noch feilen, dann könnten sich die die Kräfteverhältnisse am Mittwoch in der Eishalle Frohnleiten drehen!

Bericht: Mike Gudrnatsch, EC Eisbären Peggau/ www.eisbaeren.at