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Anna Iberer über das Erlebnis YOG 2012

 

Delegation AUT

Anna Katharina Iberer ist eine der Silbermedaillengewinnerinnen der YOG 2012 in Innsbruck! Dem STEHV hat die sympathische Grazerin und Schwester der Eishockey Familie Iberer einen kleinen Einblick in das so erfolgreiche Dameneishockeyteam gegeben.

 

Anna Katharina Iberer

Geboren am 19.03.1994

Spielt Eishockey seit der Saison 1997/1998 (14.5 Jahre)

Zuerst beim ATSE, dann bei den 99ers Saison

2010/11 Vienna Flyers Saison

2011/12 Vienna Flyers Seit 31.01.2012 Devils Graz

 

Anna du bist Spielerin des so erfolgreichen Damen Nationalteams bei den YOG gewesen und hast die Silbermedaille geholt. Wie wichtig war dir dieses Turnier und wie hat es dir gefallen?

 

Auf die Olympischen Jugendspiele haben wir uns knapp 2 Jahre lang vorbereitet. Wir hatten jedes Monat Trainingslager mit dem Nationalteam und auch Spiele bzw Turniere. Ich bin auch extra für die Vorbereitung nach Wien gezogen um mich bestmöglich vorzubereiten. Durch die lange Vorbereitungszeit finde ich, hat das ganze noch mehr an Wert und Spannung gewonnen. Es war für uns mit der U18 WM in Tromsø das wichtigste Turnier das wir je gespielt haben. Die Youth Olympic Games haben mir wahnsinnig gut gefallen und ich muss sagen, das ist wohl eines der Erlebnisse, die ich bestimmt nie vergessen werde.

 

Du hast 3 Brüder die alle Eishockey spielen und einen Vater der ebenfalls lange Eishockey gespielt hat. Jetzt bist du die Erste die eine Olympische Medaille zu Hause hat. Wie hat deine Familie reagiert und wie stolz bist du auf diesen Erfolg?

 

Die Family hat sich natürlich riesig gefreut. Meine Mama, meine Tante und mein Freund sind extra zum Finalspiel nach Innsbruck gefahren um mich anzufeuern. Das war ein tolles Gefühl zu merken, wie stolz alle auf das Österreichische Dameneishockeyteam sind.

 

Erzähl uns doch ein wenig über den Verlauf des Turnieres. Hat das Team vor dem Turnier mit diesem tollen Erfolg gerechnet oder war er auch für Euch überraschend?

 

Das Ergebnis finde ich persönlich nicht überraschend, obwohl wir unsere Gegner nie unterschätzt haben. Wir haben bei der U18 WM in Norwegen nur zwei Wochen vor den Olympischen Spielen schon die Silbermedaille geholt, was beweist, dass wir . Unser Ziel war alles zu geben und das haben wir getan. Wir hatten einen wunderbaren Start mit den Spielen gegen die Slowakei (9:0) und Kasachstan (8:1). Das Spiel gegen Deutschland (5:2) war etwas spannender, das sieht man auch an den Ergebnissen. Der letzte Gegner denen wir entgegentreten mussten, obwohl wir schon fix im Finale waren, waren dann die bis dahin unbesiegten Schwedinnen (0:3). Wir haben hart gekämpft, aber das hat nicht gereicht. Im Halbfinale haben wir gegen Deutschland gespielt (2:0). Unser Einsatz war gut und das hat sich bezahlt gemacht. Dann war uns Edelmetall schon sicher.. Zwei Tage später spielten wir dann das Spiel um die Goldmedaille gegen Schweden. Wir haben sehr gutes Eishockey gespielt, das zeigt, dass wir berechtigt zu den Top 10 Eishockey-Nationen der Welt gehören. 

 

Euer Trainer ist Schwede und gegen die Schwedinnen habt Ihr im Finale um Gold gespielt. War das eine besondere Motivation für Euch auch Gold holen zu wollen?

 

Die zwei Spiele gegen die Schwedinnen haben sich von den anderen Spielen bei den Youth Olympic Games nicht besonders unterschieden, da jedes Spiel ein neues ist - egal ob man gegen die Slovakinnen, die Deutschen, die Kasachinnen oder die Schwedinnen spielt - da man muss alles geben. Natürlich ist es auch ein Faktor, dass man sich besonders gegen die Landsfrauen des Trainers beweisen will, aber eigentlich ist das nebensächlich. Für uns war der Spaß am Spiel und voller Einsatz vorrangig.

 

Dameneishockey ist ja in Österreich noch eine junge Sportart die aber sehr erfolgreich ist. Wie siehst du das Dameneishockey in 5 oder 10 Jahren und wo sind für dich die größten Unterschiede zum „Herreneishockey“?

 

Ich hoffe, dass größere Summen ins Dameneishockey investiert werden um junge Talente zu fördern und weiter auszubilden. Das ist sicher ein großer Unterschied zum Herreneishockey. Ich hoffe auch, dass es in 5 oder 10 Jahren mehr Spielerinnen geben wird und, dass das Image des „Herrensports“ Eishockey sich auch in Österreich dreht. Ich wünsche mir besonders, dass viele junge Mädels den Spaß an diesem tollen Sport finden und sich von den Jungs nicht belächeln lassen. Derzeit zeigen wir nämlich, wo‘s lang geht.

 

Es gibt sicher viele Leute die Dameneishockey noch belächeln. Was hast du diesen zu sagen?

 

Ich finde, dass es keinen Grund gibt Dameneishockey zu belächeln. Eigentlich ist es mir egal, wenn die Leute das tun, wir zeigen eine sehr gute Leistung, das soll uns mal wer nachmachen. Und war ist erst der erste Schritt, denn unser nächstes Ziel ist es noch besser zu werden. Abgesehen davon hoffe ich, dass sich diese Einstellung ändert, da das Damennationalteam schon sehr viel erreicht hat. Derzeit gehört das U18 Nationalteam zu den Top 10 Nationen der Welt.

 

Erzähl uns doch ein wenig vom Umfeld der YOG. Wie fühlt es sich an in einem olympischem Dorf zu leben und mit so vielen Sportlern aus den diversesten Sportarten täglich in Kontakt zu sein?

 

Das Umfeld der YOG.. Da bin ich erst mal sprachlos.. Es gibt so viele Eindrücke die sich festgesetzt haben.. Diese wahnsinnig gute Atmosphäre im Dorf und an den Austragungsorten war unglaublich. Es ist ein super Gefühl mit mehr als 1000 Sportlern zusammen im Olympischen Dorf zu leben. Man lernt so viele unglaubliche Persönlichkeiten aus der ganzen Welt kennen, hört ihre Geschichten, lacht mit ihnen, feuert sie bei ihren Wettkämpfen an und schließt Freundschaften. Dieses einzigartige Gefühl zusammen mit meinem Team zu wohnen ist sehr viel wert. Die Mädels gehören mittlerweile schon fast zur Familie.

 

Österreich hat ja einige Medaillen gewonnen. Konntet Ihr mit den Siegern auch etwas feiern oder war dafür keine Zeit?

 

Wir hatten fast jeden Abend eine interne Medaillenfeier um alle österreichischen GewinnerInnen zu beglückwünschen. Da alle unserer Spiele sehr früh waren waren wir meistens die ersten die ins Bett mussten, blieb nicht lange Zeit zu feiern, aber das haben wir am Sonntag alles nachgeholt.

Als Ihr die Silbermedaille in Empfang genommen habt was denkt man da und ist man sich da im Klaren welch unglaublich großer Erfolg da gerade gelungen ist?  Ich kann da eigentlich nur für mich selbst sprechen, ich hatte so viele Gedanken bei der Medaillenverleihung ..aber um ein paar aufzuzählen: mir ging das ganze Turnier durch den Kopf.. Unsere Leistungen die wir gebracht haben.. die lange Vorbereitungszeit...die vielen neuen Freunde und Freundinnen die wir gewonnen haben.. auch die U18 Weltmeisterschaft in Tromsø, Norwegen bei der ein paar vom Team auch dabei waren.. mir ging auch durch den Kopf, dass viele von uns in anderen Lebensbereichen wie Schule, andere Hobbies und Freundschaften zurückstecken mussten..aber am Ende hat es sich wirklich gelohnt.. ich musste vor allem an meine Eltern, meine Brüder, meine Verwandten und Freunde denken, von denen ich einige schon Monate lang nicht gesehen habe und auf die ich mich nach der langen Zeit schon wieder gefreut habe.. Ich musste auch daran denken, wie sehr ich die Mädels vom Team vermissen werde, jetzt wo uns so viele Erlebnisse verbinden.. Irgendwann dann kamen auch schon die jungen Damen im Dirndl, die die Medaillen trugen.. Da dachte ich, dass wir unseren Traum, unser Ziel endlich erreicht haben.. Dass wir alle stolz sein können, auf unsere Leistung.. und vor allem: dass uns das niemand mehr wegnehmen kann. Wir sind alle noch recht jung, aber das ist sicher eine der Zeiten, die wir nie vergessen werden. Eines dieser Ereignisse, die uns ein Leben lang verbinden werden. Dann habe ich angefangen zu überlegen wie ich das silberne Ding da lagern soll.. Und zu einer Lösung bin ich noch immer nicht gekommen. Jetzt gerade ist sie in Verwahrung in meiner Lieblingstasche. Und als mir die Medaille umgehängt wurde, habe ich als erstes an meine Heimatstadt Graz denken müssen. Irgendwie haben mich die Gedanken an zu Hause dazu bewegt, knappe 3 Wochen später meine Zelte in Wien abzubrechen und wieder nach Graz zu meiner Familie zu ziehen.

 

Wie geht es für dich nun weiter in der heurigen Saison und was planst du für deine eigene Zukunft?

 

Die heurige Saison bringt viele Veränderungen mit sich. Bei den YOG habe ich beschlossen, wieder zurück nach Graz zu meiner Familie zu ziehen. Die letzten 19 Monate der Vorbereitungszeit habe ich alleine in Wien gelebt und trainiert. Jetzt bin ich gerade am packen. Für die nähere Zukunft plane ich die Schule, die ich in letzter Zeit ein bißchen vernachlässigt habe abzuschließen, dann würde ich gerne noch mehr von der Welt entdecken. Eishockey wird weiterhin eine große Rolle in meinem Leben spielen. Ich würde mich auch gerne mal als Trainerin versuchen. Oder zumindest an der 3on3 Summer Challenge mit einem Mädchenteam bestehend aus Nationalteamspielerinnen teilnehmen. Wenn ich nett bin zu meinem Bruder, lasst er mir das vielleicht sogar durchgehen. Später würde ich gerne studieren. Und irgendwann möchte ich meine persönliche „50+ item to-do list to not forget 50+ important things which are supposed to be done“-Liste (ein A4-Schmierzettel, der sich in meiner Geldtasche befindet auf der alle wichtigen Dinge die ich im Leben erledigen will befinden) zur Gänze abhaken. Derzeit ist die Liste bei über 283 zu erledigenden Dingen. Das letzte das abgehakt wurde war #28 Participate in 2012‘s Youth Olympics.  Wirklich planen kann man ja nicht, deswegen versuche ich so spontan wie möglich zu sein und erst mal richtig viel Zeit mit meinen besten Freunden zu verbringen, die ich die letzten 2 Jahre nur selten gesehen habe.

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